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Autor Thema: CO²-Endlagerung  (Gelesen 2147 mal)

keinCO2endlager

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #15 am: 03. Juni 2009, 22:16:33 »

Also, ich werde ab 2014, wenn es denn nicht verhindert werden kann, unter einer Endlagerstätte wohnen, denn ich komme aus dem Kreisgebiet in Schleswig- Holstein, wo der Müll verklappt werden soll. Und ich bin DAGEGEN, denn NIEMAND weiß zum jetzigen Zeitpunkt wie sicher das Ganze ist. Allein die Tatsache, dass die Betreiber nur max. 30 Jahre Verantwortung übernehmen wollen, ist ein Zeichen dafür, dass die sich selbst nicht sicher sind über mögliche Langzeitschäden.

Die Informationspolitik der RWE Dea ist auch äußerst dünn. Berechnungen zu Folge muss alleine ein Kraftwerk nur für die Pressung und Weiterleitung des Gases arbeiten, was sicher keine gute Ökobilanz aufwirft. Und das CO2 Problem ist damit nicht wirklich gelöst, aber nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn unter den Teppich gekehrt. Feine Masche! Denn mit mehr Kraftwerken entsteht ja nicht weniger CO2, so wie es gefordert und notwendig ist!

Und zur Gefährlichkeit: Eine Leckage in den Leitungen kann ganze LAndstriche auslöschen, so wie vor mehr als 20 Jahren in Kamerun, als ein natürliches CO2 Vorkommen hochgekommen ist und in einem Umkreis von 30km 1700 Menschen umgekommen sind. Damit betrifft es jeden Bürger entlang der Pipelines. Denn im Gegensatz zur geplanten Speichermenge von 100Millionen Tonnen nur in dem Lager hier vor meiner Tür, traten in Kamerun \\\"nur\\\" 1,6Millionen Tonnen aus.

Also allen, die jetzt noch denken, dass das hier ein Kindergeburtstag ist, herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Topfschlagen
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Karl Nall

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #16 am: 11. Juni 2009, 17:00:52 »

CO2 Endlager sind der Gipfel der menschlichen Verblödung.

Es ist noch kein Nachweis über die Wirkung des CO2 auf unser Klima gelungen, nur Hyothesen, Vermutungen und Meinungen, doch will man dem Anstieg Herr werden und hat auch gleich noch eine Lösung parat.

Wenn es wärmer würde, was ja nicht der Fall ist, wenn man sicher wäre das CO2 dafür verantwortlich wäre, was ja nicht der Fall ist, wenn man sicher wäre den CO2-Anstieg zu stoppen, was ja nicht der Fall ist, ja wenn man nicht auf die Angstmacher hören würde, ja dann könnte das ganze Geld sinnvoll für Bildung und für eine gerechte Welt ausgegeben werden.
Ja wenn....

Leider wird uns ein Programm aufgedrückt das alle Menschen glauben sollen.
\\\"Der Mensch ist schuld am Klimawandel!\\\" Genauso wie am Waldsterben, am Ozonloch, am Versiegen der Ölquellen (auch vollkommen falsch), an kommenden Naturkatastrophen...

Das Handhaben von CO2 ist übrigens lebensgefährlich. Weil es schwerer ist als Luft sammelt es sich in Kavernen und Räumen auf dem Boden an.
Viele Todesfälle von Mensch und Tier sind durch Austreten von CO2 aus dem Erdreich erklärt worden.

Da will man dieses im Erdreich lagern? Ich kann die Kritiker nur unterstützen, wenngleich viele dieses nur sind um Kohlekraftwerke zu stoppen.
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Durchblicker

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #17 am: 11. Juni 2009, 18:22:38 »

Karl Nall schrieb:
Zitat

Wenn es wärmer würde, was ja nicht der Fall ist, wenn man sicher wäre das CO2 dafür verantwortlich wäre, was ja nicht der Fall ist, wenn man sicher wäre den CO2-Anstieg zu stoppen, was ja nicht der Fall ist, ja wenn man nicht auf die Angstmacher hören würde, ja dann könnte das ganze Geld sinnvoll für Bildung und für eine gerechte Welt ausgegeben werden.
Ja wenn....

Eines haben Sie noch vergessen. \\\"Wenn es schlecht wäre, wenn es wärmer werden würde, was erfahrungsgemäß nicht der Fall ist.\\\"
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Karl Nall

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #18 am: 11. Juni 2009, 21:53:26 »

ja sicher, das kommt noch dazu.
Ich könnte für meinen Wein noch etwas mehr Sonne gebrauchen.
Al Gore kann seine Versprechen leider nicht einhalten, das Wetter
verdirbt ihm das Klima.
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ThommyGo

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #19 am: 12. Juni 2009, 17:55:41 »

Hallo Karl Nall,

ja, CO2 Endlager sind der Gipfel der menschlichen Verblödung.

Ich gehe sogar so weit zu behaupten, sie sind völlig überflüssig und widersprechen den Aktionen, die ich seit geraumer Zeit über meinem Kopf hier in Schleswig-Holstein beobachten kann: Es wird durch Einbringung von Aluminium- und Bariumsalze in die Atmosphäre zur Abschirmung des Sonnenlichts doch schon versucht, die proklamierte \\\"Klimakatastrophe\\\" abzuwenden. Ja, wir alle werden gerettet und können warm angezogen bleiben.

Alles wird gut: Die CO2-Pipelines sind schon im Vorweg durch die Al/Ba-Skylines überflüssig geworden.

Dies ist alles wunderschön dann zu beobachten, wenn der Himmel sein einst natürliches tiefes Blau zeigt, was leider zu starker Sonneneinstrahlung führt, die uns deshalb aber der \\\"Klimakatastrophe\\\" noch ein Stück näher bringt.
Doch dann kommen unsere Pilotenhelden und zeichnen ihre von Horizont zu Horizont reichenden Streifen kreuz und quer ans Firmament um uns zu beschützen, und der Himmel nimmt seine silbrig-grau-weiße Schutzfarbe an. Manchmal kommen sie sogar im Doppelpack, mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden, in tollkühner Manier, nur um uns zu schützen!

Schade, dass z.B. unser Peter Harry C. nicht ab- und zu mal in den Himmel schaut, wie wir es jetzt alle öfters tun sollten (könnte er ein schlechtes Gewissen haben, wie seine Kumpane in Berlin, natürlich aller Couleur, die es nicht nötig haben, sich dazu zu äußern??), dann könnte er seine Meinung bzgl. CCS („CCS gut“, „Klimawandel schlecht“, „Kohlekraftwerke erstmal nötig“, \\\"sonst kein Strom\\\", blabla..) ändern.

Carbone dioxide Capture and Storage UND Chemtrails wäre doch reines Doppelgemoppel und belastete den Steuerzahler zur Banker-Salbung noch zusätzlich.
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Heidi W.

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #20 am: 13. Juni 2009, 10:16:13 »

< Hahel sagt: Das ist eh noch in weiter Ferne ???????????????>

Auch Sie wissen genau, dass die Einlagerung im Emsland + in Ostfriesland beschlossene Sache ist.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann Konzerne und Politiker die Katze aus dem Sack lassen!

Siehe im Landkreis Cuxhaven:
Landkreis Cuxhaven
Salzschichten reizen die Eon-Forscher Kreis Cuxhaven (gwh). In über 1000 Meter Tiefe endet die Pipeline, verflüssigtes Kohlendioxid fließt in den Hohlraum in einer Sole-Gesteinsschicht: Ein Endlager-Szenario, das in Land Wursten, im Bremerhavener Umland oder im Raum Beverstedt/Hagen Realität werden kann. Der Energiekonzern Eon erkundet dort Standorte für ein CO2-Endlager. weiter

www.nordsee-zeitung.de/Home/Region/Cuxland/Salzschichten-reizen-die-Eon-Forscher-_arid,171783_puid,1_pageid,17.html

Wie auch in Nordfriesland:
Dort hat sich der Widerstand der Bürger bereits in einer Bürgerinitiative organisiert - mit Hilfe eines Gemeindebürgermeisters! siehe http://www.kein-co2-endlager.de/
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Heidi W.

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #21 am: 15. Juni 2009, 12:37:09 »

Schleswig-Holstein

Hier noch ein Bericht des NDR über die Reaktionen der Bürger.

 www3.ndr.de/sendungen/s-h_magazin/videos/shmag2464.html
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Karl Nall

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #22 am: 15. Juni 2009, 13:04:27 »

Prima der Widerstand!

Wie schon geschrieben ist die ganze Sache nicht nur gefährlich sondern völlig sinnlos, denn es bringt nichts. Es gibt keinen Nachweis ob eine Reduzierung von CO2 irgend einen Einfluss auf das Klima hat.

Nur wegen des kriminellen Emmissionshandels mag das finanziell Sinn machen,
aber warum macht die Regierung so ein Spiel überhaupt mit?

Keine Stimme den Parteien bei der Bundestagswahl die diesen Schwachsinn beschlossen haben oder unterstützen!
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keinCO2endlager

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #23 am: 15. Juni 2009, 14:25:01 »

Ganz mein Reden! Das Volk entscheidet im September was es will. Nur leider werden große CDU und SPD Länder das Rennen mitbestimmen und wir dünn besiedelten, aber betroffenen Nordlichter fallen in der Gesamtsumme nicht ins Gewicht.
Und wenn dann unser feiner Herr Ministerpräsident nach der Wahl wieder versucht sich alles schön zu reden...

Es bleibt zu hoffen, dass die Kreuzchen an der richtigen Stelle gesetzt werden.

Übrigens der angesprochene Gemeindebürgermeister in der BI ist aus meiner Gemeinde B)
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Heidi W.

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #24 am: 15. Juni 2009, 16:17:12 »

Wie Nordfriesland ist auch das Emsland dünn besiedelt. Aber immer schon fest in den Händen der CDU.
Bei den Landtagswahlen 2008 hat die CDU trotz 19% Stimmenverlust 56% der abgegebenen Stimmen bekommen. Aber 43% der Wahlberechtigten ist einfach nicht zur Wahl gegangen. Das zeigt überdeutlich die Unzufriedenheit der Wähler.

Am Mittwoch, den 17 .06.09  um 19:30 Uhr veranstaltet die Klima-Allianz eine Talkrunde zu den Themen Energiepolitik, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung in der Aula des Schulzentrums in Dörpen. Sprechen werden u.a. Bärbel Höhn (MdB, Bd. 90/Die Grünen), Wolfgang Ehrenlechner (Bundesvorstand KLJB), Pastor Helmut Tebben (Kolping Diözesanspräses), Günther Schwarz (Superintendent des ev.-luth. Kirchenkreises Emsland-Bentheim) und UWG- und SPD-Vertreter. Das Fernsehen wird berichten.
Mit dabei ist ein Vertreter des Vereins \\\"Mehr Demokratie\\\". Der Verein setzt sich schon lange für mehr Bürgerbeteiligung auf Komunal-, Landes- u. Bundesebene ein. http://www.mehr-demokratie.de/

Bundespräsident Horst Köhler hat sich anlässlich des 60jährigen Bestehens der Bundesrepublik für mehr direkte Demokratie und eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungsprozessen ausgesprochen. Sein Motto: „Vertrauen wir den Bürgern!“

Es darf nicht sein, dass bei Projekten von solcher Tragweite einfach über den Kopf der Bürger hinweg entschieden wird. In der Schweiz wäre das so nicht möglich. Pinkanterweise handelt es sich beim Investor des Kohlekraftwerks um ein Schweizer Unternehmen!
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Durchblicker

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #25 am: 15. Juni 2009, 18:05:12 »

Heidi W. schrieb:
Zitat

Am Mittwoch, den 17 .06.09  um 19:30 Uhr veranstaltet die Klima-Allianz eine Talkrunde zu den Themen Energiepolitik, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung in der Aula des Schulzentrums in Dörpen. Sprechen werden u.a. Bärbel Höhn (MdB, Bd. 90/Die Grünen), Wolfgang Ehrenlechner (Bundesvorstand KLJB), Pastor Helmut Tebben (Kolping Diözesanspräses), Günther Schwarz (Superintendent des ev.-luth. Kirchenkreises Emsland-Bentheim) und UWG- und SPD-Vertreter.

Das sind ja richtige Klimaexperten! :laugh:

Zitat
Pinkanterweise handelt es sich beim Investor des Kohlekraftwerks um ein Schweizer Unternehmen!


Der Investor ist die deutsche EnBW mit Schweizer Beteiligung.
http://www.bkw.ch/de/unternehmen/medien/2009/maerz/enbw.html
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Heidi W.

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #26 am: 15. Juni 2009, 18:20:16 »



Das ist nicht richtig!  Noch ist die deutsche EnBW nicht beteiligt.
Noch steht allein die Schweizer BKW Bernische Kraftwerke dahinter.
EnBW hat lediglich eine Absichtserklärung für eine 75%-Beteiligung abgegeben und will sich im Laufe des Sommers entscheiden.

Beim gemeinsamen Stader Kraftwerksprojekt von EnBW mit Dow ist EnBW inzwischen ausgestiegen!
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