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Autor Thema: CO²-Endlagerung  (Gelesen 2147 mal)

FrankR.

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CO²-Endlagerung
« am: 12. Mai 2009, 12:13:58 »

Ein interessanter Bericht auf dieser Homepage:

http://www.wir-klimaretter.de/content/view/2897/70/

Auch eine schöne Karte ist dabei!

Und das Emsland mischt natürlich auch mit!!!

Eine ganze Region wird für dreckige \\\"Kohle\\\" verkauft!

Danke liebe CDU!
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hahel

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #1 am: 12. Mai 2009, 16:44:19 »

Aber mit der CCS-Technik wäre doch das CO²-Problem gelöst. Dann fällt das Argument Klimawandel ja auch weg. In der Region würde es sicherlich keine Lagerstätten geben, erst recht keine unsicheren. Das ist ungefährlich. Überall sieht man Gefahren.
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Sabrina

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #2 am: 12. Mai 2009, 18:12:02 »

Klar, alles ganz ungefährlich, ganz toll erforscht ... genauso wie die Asse.

Wer vertraut denn auf so ein Feigenblatt der Konzerne. Eine Stellungnahme zum CCS Gesetz hat der Sachverständigenrat Umwelt der Bundesregierung gerade vorgelegt. Und die Regierung hat sich sicher nicht über das Urteil der Experten gefreut, ziemlich vernichtend.
Forschung ist ganz hervorragend, bevor man etwas anwenden kann oder darauf vertrauen kann, sollte die Forschung aber doch etwas weiter sein, wie jetzt bei der CO2 Lagerung.
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Kohleriker

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #3 am: 12. Mai 2009, 19:23:47 »

CO²-Lagerung ist einfach nur idiotisch. Anstatt alles daran zu setzen, den Irrweg Kohleverbrennung zu verlassen, macht man munter weiter (\\\"die 6000 hochkarätigen Wissenschaftler vom IPCC spinnen ja sowieso mit ihrer Klimawandel-Panikmache und China ist außerdem viel schlimmer als wir, bäh!\\\" ) und versucht seinen unnötigerweise selbst verursachten Dreck einfach zu verbuddeln. :whistle:
Da sieht man mal, wie die Stromkonzerne versuchen, von ihren Fehlurteilen und ihrer Abzocke abzulenken. Steht eine Menge Geld für die feinen Leute auf dem Spiel. Man stelle sich mal vor, Energie würde komplett aus regenerativen Quellen erzeugt! Da könnte man utopische Preiserhöhungen nicht mehr mal eben mit Ausreden wie: \\\"äh, Russland hat den Gashahn zugemacht\\\" oder \\\"boah, das Öl ist einfach voll teuer im Moment\\\" oder \\\"China kauft nun mal den Kohleweltmarkt leer\\\" durchdrücken!
Also das ahnungslose Fußvolk noch mal ein paar Jahre mit gönnerhaften Möchtegern-Ökovorhaben wie CO²-Lagerung hinhalten.
Tatsache ist, das Zeug kann man noch so tief in die Erde pumpen, es ist immer noch vorhanden und kann sich jederzeit seinen Weg an die Oberfläche bahnen.
Aber einen Trost gibt es ja noch: Wenn tatsächlich CO²-Lager Realität werden sollten, merkt man dann gar nicht mehr, wenn eines mal undicht wird... :side:
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FrankR.

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #4 am: 12. Mai 2009, 23:04:12 »

Lieber Hahel!

Die CCS-Technologie hat nur den Zweck, Kohlekraftwerke zu legitimieren!

Die Bundesregierung hat mit einer zweifelhaften Technologie den Weg geebnet: Die unterirdische Lagerung von CO². Das Klima wird so aber nicht gerettet. Zwar wirkt es einleuchtend: Warum sollte man CO² als einen der hauptverursacher des Klimawandels nicht aus der Abluft der Kohlekraftwerke abtrennen, in den Untergrund bringen und dort sicher lagern? Das Verfahren nennt sich CCS (Carbon Capture and Storage). Das Verfahren wird schon seit einigen Jahren durch die Energiekonzerne (mit Steuergeldern) erforscht.
Die die Technik wäre zu schön, um das Klima zu retten. Sie dient den Energiekonzernen eher als Feigenblatt für den Weiterbetrieb alter Kohlekraftwerke und die Planung zusätzlicher klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Die Kohleverstromung ist immer wieder Argument für die Versorgungssicherheit, obwohl zahlreiche umwelt- und klimapolitische Argumente dagegen sprechen. Nach optimistischen Schätzungen wäre das Verfahren frühestens 2020 einsatzfähig. Doch schon jetzt spielt die CCS-Technik die Hauptrolle bei der politischen Durchsetzung der neu geplanten Kohlekraftwerken, weil sie die Dreckschleudern gewissermaßen reinwäscht.
Die Bundesregierung hat nun ganz schnell ein Gesetz formuliert, das \\\"Abscheidung, Transport und Ablagerung von CO²\\\" regeln soll. Es ebnet den Energieriesen den Weg für die weitere Kohleverstromung. Dabei ist CCS nicht nur riskant und teuer, sondern schafft auch neue Endlager-Probleme. Wenn man das CO² wie geplant verflüssigt und in tiefen Gesteinsschichten ohne Behälter lagert, drohen unübersehbare Risiken. Besonders ehemalige Erdgasfelder eignen sich als Endlager - diese sind aber schwierig zu erforschen. Das birgt Gefahren von Leckagen, undichte Stellen, durch die das CO² an die Erdoberfläche dringen kann. Umweltschutzverbände warnen mit Verweis auf die schlechten Erfahrungen mit den Atommüll-Endlagern Asse und Morsleben, dass Politik und Betreiber sich mit ihren Sicherheitsprognosen schon mehrfach verschätzt haben. Die Kosten trägt die Allgemeinheit. Folgekosten soll vom Staat übernommen werden. Das Gesetz nimmt die Betreiber von CO2-Endlagern nicht allzu lange in die Pflicht: Nur 20 Jahre sind die Konzerne zuständig, dann übergeht die Verantwortung auf den Staat. Die Energieproduzenten würden so die Gewinne aus der Verstromung der billigen Ressource Kohle einfahren, spätere Folgekosten für etwaige Komplikationen oder Überwachung bei der Lagerung des CO2 trägt die Allgemeinheit.
Das größte Problem von CCS ist aber, die Unwirtschaftlichkeit. Sie reduziert den sowieso nicht besonders günstigen Wirkungsgrad der Kohlekraftwerke weiter. Derzeit laufende Kohlekraftwerke mit CCS-Technik umzurüsten, hieße, teure Pipelines zu einem Endlager zu bauen oder umweltbelastende LKW-Transporte in Kauf zu nehmen. Wäre Kohle nicht so billig und würden die Konzerne nicht indirekt durch kostenlose CO2-Zertifikate subventioniert, würde sich das Ganze niemals lohnen.
Die Gefahr ist, dass die Weißwäsche der Kohle durch CCS als Argument für zusätzliche Kohlekraftwerke missbraucht wird. Wenn die Bundesregierung sich nun mit einem industriefreundlichen CCS-Gesetz zur Handlangerin für die Energiekonzerne macht, handelt sie unverantwortlich. Würde die Regierung es mit dem Klimaschutz ernst meinen, müsste sie alle Anstrengungen auf nachhaltige erneuerbare Energien fördern und Energieeffizienz vorantreiben.
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Heidi W.

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #5 am: 13. Mai 2009, 09:50:43 »

hahel schrieb:
<(..)In der Region würde es sicherlich keine Lagerstätten geben, erst recht keine unsicheren. Das ist ungefährlich. Überall sieht man Gefahren.(..)

Lieber Hahel,

Widerspruch!

Es ist geplant, das Co2 in der nordeutschen Tiefebenen - also bei uns - einzulagern.

Selbst wenn es nicht so wäre, bleibt immer noch die Gefahr des Transports via. Pipeline, oder Tankzug-/schiff.

Sobald das die Mehrheit unserer emsländischen Bevölkerung weiß, können Sie sich auf gewaltigen Widerstand einstellen!

Beispiel die geplante CO-Pipeline in NRW:
Massiver Widerstand, mehrere Bürgerinitaiten haben schon weit über 100.000 Unterschriften dagegen gesammelt.
http://www.ig-erkrath.de/Download/Files/Trassenverlauf_CO-Pipeline_Verbund.jpg
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Heidi W.

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #6 am: 13. Mai 2009, 09:58:38 »

Weitere Links zu den Bürgerinitiativen gegen die Bayer-CO-Pipeline

www.contra-pipeline.de/
www.ig-erkrath.de/
www.muthilden.de/
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hahel

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #7 am: 13. Mai 2009, 12:26:58 »

Liebe Frau Heidi W.

Meinen Sie nicht, dass die Emsländer genau wissen, was durch die Industrie auf sie \\\"zukommt\\\"? Wo ist denn der Aufschrei der Menschen hier, die betroffen sein sollen? Auch, wenn es woanders vielleicht Widerstand gibt. Hier ist man wohl realistischer.
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Kohleriker

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #8 am: 13. Mai 2009, 20:06:43 »

Da weder Gemeinde, noch Land noch Bund die Bevölkerung über die CCS-Technik und ihre Risiken aufklärt, sollte vielleicht die BI die Menschen vor Ort verstärkt informieren. Ich wette, die meisten Leute wissen vielleicht über Kohlekraftwerke Bescheid, aber nicht über die (evtl. irgendwann mal mögliche) CO²-Abscheidung und -lagerung.
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RoteKarte

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #9 am: 14. Mai 2009, 13:05:39 »

Handelsblatt: Länder beantragen \\\"CO2-Speicherabgabe\\\"
 
Düsseldorf - Laut eines Berichtes im \\\"Handelsblatt\\\" könnte die unterirdische Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus Kohlekraftwerken noch teurer werden als bislang angenommen. Unter Berufung auf Kreise der Länderregierungen berichtete die Zeitung in seiner Donnerstagausgabe, dass die Bundesländer in ein laufendes Gesetzgebungsverfahren zu den CO2-Speichern eine \\\"Speicherabgabe\\\" für Stromerzeuger einfließen lassen wollten. Diese Abgabe solle fünf Euro pro eingelagerter Tonne des Treibhausgases betragen. Durch diese Gebühr fielen jährlich Milliardenlasten bei den Stromkonzernen an, die dann letztendlich für die Verbraucher zu höheren Strompreisen führen könnten.

Dem Bericht zufolge setzen die Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf die Speicherabgabe. Dort befindet sich der Großteil der geplanten unterirdischen Speicherstätten. Am Freitag will der Bundesrat über das Thema beraten. Für die Betreiber von Kohlekraftwerken ist die unterirdische CO2-Speicherung von großer Bedeutung, weil sie für den Ausstoß des Treibhausgases im Zuge des EU-weiten Handels mit Emissionsrechten Zertifikate kaufen müssen, deren Preis in den kommenden Jahren steigen dürfte. Die sogenannte CCS-Technologie zur CO2-Speicherung ist umstritten, Kritiker halten sie auch ohne Speicherabgabe bereits für zu teuer und zudem nicht sicher genug.


Tolle Sache:

Die Belastungen und (Lebens-)Gefahren für uns Verbraucher.
Die \\\"Kohle\\\" für die Politik und Konzerne.

:unsure:   :S   :(
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hahel

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #10 am: 15. Mai 2009, 07:50:10 »

Es wird ja wohl niemand ernsthaft glauben, dass Politiker Menschen (Lebens)Gefahren aussetzen, wie es geschrieben wird!
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Maria Mulder

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CO²-Endlagerung
« Antwort #11 am: 16. Mai 2009, 05:51:40 »

Norddeutsche Länder scheitern bei CO2-Leitungsabgabe (15.05.2009)

Berlin - Eine von Brandenburg und den norddeutschen Küstenländern verlangte «Speicherabgabe» für die Risiken einer unterirdischen Speicherung von CO2 hat vorerst keine Chance. Die Forderung nach einer von den Betreibern zu zahlenden Abgabe für eine Speicherung des Treibhausgases aus Kohlekraftwerken fand am Freitag keine Mehrheit im Bundesrat.;)

Nötig sei eine «gerechte Lastenverteilung», sagte Mecklenburg- Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU), bei der Beratung des Gesetzentwurfs der Regierung zur Abscheidung und Lagerung von Kohlendioxid (CCS: Carbon Capture and Storage). Der von Brandenburg eingebrachte Abgaben-Antrag wird neben Mecklenburg-Vorpommern auch von Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterstützt.

Diese Länder, die mit ihren Salzstollen (saline Aquiferen) für die Standorte und Technologie der CO2-Abspaltung und -Speicherung allein in Frage kommen, dürften nicht benachteiligt werden, sagte auch der Umweltminister von Schleswig-Holstein, Christian von Bötticher (CDU). «Eine Nutzung endlicher Ressourcen können wir ohne Abgabe auf diese Nutzung nicht zulassen.» Die Energiewirtschaft werde nicht unzumutbar belastet, sagte von Bötticher. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Seidel betonte, man dürfe nicht zusehen, wie die Unternehmen «bereits ihre Claims abstecken».

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hatte die Ministerpräsidenten aufgefordert, gegen das Gesetz von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) zu stimmen. «Die CCS- Technologie steht für ein Weiter so der Stromkonzerne. Sie soll dem schmutzigen Brennstoff Kohle ein ökologisches Image verschaffen», lautete die Begründung.

Einige Minister kritisierten die von Gabriel vorgegebene «Eilbedürftigkeit» des Gesetzes vor Ende der Wahlperiode. Wenn überhaupt sei mit einer Nutzung der noch höchst unsicheren Speichertechnik frühestens 2020 zu rechnen, sagte Bremens Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne).

Dagegen rechtfertigte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) das Vorgehen der Regierung. Die Industrie benötige schon früh Planungssicherheit. Hintergrund seines Interesses ist die CCS-Pilotanlage des Braunkohle-Kraftwerkbetreibers Vattenfall im alten Industriepark Schwarze Pumpe an Brandenburgs Grenze zu Sachsen. Sie soll 2015 in Betrieb gehen.

Gabriels Staatssekretärin Astrid Klug rechtfertigte den Zeitdruck mit dem fortschreitenden Klimawandel und der schnellen Schaffung eines rechtlichen Rahmens für Länder und Betreiber. «Das heißt nicht, dass CCS schon beschlossen wird.» Selbst für Demonstrationsanlagen werde es keine Sicherheitsrabatte geben. CCS sei eine Brückentechnologie für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien.
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hahel

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #12 am: 16. Mai 2009, 09:58:04 »

Ist Gabriel nicht SPD-Politiker? Aber alle schimpfen auf die CDU.
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FrankR.

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #13 am: 16. Mai 2009, 20:24:51 »

Etwas ganz interessantes von der Klimaretter-Homepage:

CO2-Lager in Dänemark gestoppt      

Samstag, 16. Mai 2009 12:06  

Proteste von 25 lokalen Landwirten stoppten die Bemühungen von Vattenfall, nahe dem dänischen Aalborg ein Pilotprojekt für CCS, die Speicherung von CO2 aus fossilen Kraftwerken, zu errichten.

Die Organisation \\\"Nej til CO2-lager\\\", getragen von 25 Landwirten aus der Region, deren Felder sich über dem geplanten CO2-Lager befinden, verwehrte Mitarbeitern von Vattenfall den Zutritt zu ihren Feldern. Diese wollten dort seismologische Untersuchungen durchführen. Nun erklärte ein Sprecher von Vattenfall, dass angesichts der Proteste das Projekt zunächst auf Eis liegt.
Dänische Landwirte halten wenig von Vattenfalls CCS-Plänen

In Dänemark hat die Kohleindustrie ein besonderes Interesse an CCS-Technologien - konventionelle Kohlekraftwerke sind dort aufgrund ihres geringen Wirkungsgrades verboten.

Auch in Deutschland plant Vattenfall mehrere Pilotprojekte zur CO2-Einlagerung - in Mahlsdorf in Sachsen-Anhalt, sowie in Breeskow und Neutrebbin in Brandenburg. Dort hat sich vor kurzem eine Bürgerinitiative gegründet .

Siehe auch taz: Proteste stoppen Vattenfall
 

Wenn man so etwas liest kommt man sich regelrecht verar... vor. In Dänemark sind konventionelle Kohlekraftwerke wegen ihren niedrigen Wirkungsgrades verboten - Hier aber dürfen Dänen, Schweizer, Franzosen, Belgier... die Drecksschleudern bauen!

25 Landwirte schaffen es, das Projekt auf Eis zu legen! In Dörpen gibt es Zehntausende Gegner gegen das Kohlekraftwerk und die Konzerne BKW (Schweiz) und EnBW ignorieren den Protest. Alles dank Politiker, wo man nicht weiß, welchen Antrieb sie haben, sich gegen den Bürgerwillen zu enscheinden. Da können meines Erachtens (meine persönliche Meinung) nur Eingeninteressen dahinter stecken.
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hahel

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Aw: CO²-Endlagerung
« Antwort #14 am: 28. Mai 2009, 16:24:02 »

Wer hat je behauptet, dass eine Endlagerung  im Emsland stattfindet? Da soll wohl ein Teil einer Pipeline langlaufen. Gibt es nicht überall Pipelines? Ist an CO² oder an den Pipelines schon mal jemand erkrankt oder gestorben? Nein. Dann sollte man das nicht immer ansprechen. Das ist eh noch in weiter Ferne.
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