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Autor Thema: Bürgerbefraung in Dörpen  (Gelesen 1978 mal)

Ludger

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #15 am: 28. Mai 2009, 20:41:35 »

Moin Hahel!

Insiderwissen haben Sie ja!
Waren wohl anwesend! Wo war denn Ihr Platz?
In der ersten Reihe, oder doch im Rat?:laugh:
Dann sollten Sie aber wissen, dass das nur der Anfang war, auf beiden Seiten!

Noch ist nichts beschlossen!

Aber seit gestern wissen Sie ja: \\\"Wir sind nicht zu bezwingen...\\\"!:woohoo: :woohoo: :woohoo:

Aber es ist schon lächerlich, wie sich Hansen, Schneider und Co sich winden. Fragen werden nur unzureichend oder falsch beantwortet, ich möchte nicht schreiben, dass einige im Rat eigentlich Lügen!

Vom Rathaussänger

Ludger
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FrankR.

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #16 am: 28. Mai 2009, 20:51:30 »

Bin auch einer der Sänger!

Kann versprechen, dass das nicht die letzte Aktion der BI war!

Sie haben sicherlich gut zugehört. Sie waren ja anwesend. Wie auch Ludger vermutet. Entweder haben Sie vorne gesessen oder waren einer der \\\"gekauften\\\" Befürworter auf den VIP-Stühlen im Zuschauerbereich!

\\\"WIR SIND NICHT ZU BEZWINGEN!!!\\\"

Wir werden nicht Ruhe geben, bis das Kraftwerk verhindert ist!

Gestern war nur ein Anfang!!!
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Zumila

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #17 am: 29. Mai 2009, 11:30:28 »

Zum Kommentar: „Wer am lautesten schreit...“,http://www.wir-klimaretter.de/components/com_kunena/template/default_gray/images/german/emoticons/laughing.png EZ vom 29.05., S. 13

Ich kann dem Kommentar von Herrn Schade zur Sitzung nur beipflichten.
Es ist einem funktionierenden Gemeinwohl abträglich, wenn demokratisch legitimierte Volksvertreter durch Interessengruppen durch lautstarke Störungen an ihrer Arbeit gehindert werden.
Wie gesagt kann ich diese Meinung voll und ganz teilen, am vergangenen Mittwoch entlud sich jedoch die Enttäuschung vieler Bürger darüber, dass die CDU-Fraktion im Dörpener Rat seit 2 Jahren so tut, als würde sie über die Kraftwerkpläne offen informieren und mit kritischen Bürgern diskutieren. Wer den Prozess aufmerksam verfolgt hat, muss feststellen, dass eine echte Diskussion zu keiner Zeit stattfand. Eine Diskussion ist ein dynamischer Prozess, in dem Haltungen überprüft und u.U. korrigiert werden. Die Haltung der Gemeinde ist in grundsätzlichen Fragen zum Kraftwerksbau jedoch völlig statisch. Es war nie eine Frage ob gebaut wird, lediglich über das wie wurde gesprochen. Die konkrete Ausgestaltung des Werkes und letztlich sogar der Investor stehen immer noch nicht fest. Trotzdem will man dem Investor, wer auch immer das ist, in Kürze einen Freibrief erteilen.
Ohne dem Gemeinderat seine demokratische Legitimation absprechen zu wollen, muss man aber wissen, dass nach der Wahlbeteiligung von etwas über 60% bei der letzten Wahl der christdemokratische Führungsanspruch auf  den Stimmen von etwa 1/3  aller Wahlberechtigter in Dörpen gründet. 2/3 der Wahlberechtigten  sprechen sich jedoch per Unterschrift für eine Bürgerbefragung in der Kraftwerksfrage aus. Wenn schon keine juristische, ist es dann nicht eine moralische Verpflichtung diesem offensichtlichen Bürgerwillen nach einer solchen Befragung nachzukommen. Ich bin mir sicher, dass der Bürger in der Lage ist, die Dimension der Pläne und die möglichen Auswirkung einzuschätzen. Selbst Bundespräsident Horst Köhler forderte jüngst in seiner Antrittsrede nach seiner Wiederwahl mehr Bürgerbeteiligung. Deshalb gibt es meiner Meinung nach keine Alternative: Bürgerbefragung!
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hahel

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #18 am: 29. Mai 2009, 12:14:43 »

KOMMENTAR

Wer am lautesten schreit . . .

Von Gerd Schade

Die Fronten sind lange verhärtet. Die BI wirft der CDU vor, mit dem Verzicht auf eine Bürgerbefragung die Demokratie mit Füßen zu treten. Das ist ihr gutes Recht. Doch bedeutet dieses Recht, demokratisch gewählte Parlamente getreu dem Motto \\\"Wer am lautesten schreit, hat recht\\\" über eine Stunde hinweg zu stören?

Bei allem Respekt für das BI-Engagement: Was sich der \\\"Chor\\\" geleistet hat, geht zu weit. Was wäre, wenn dieses Schauspiel auf Landes- und Bundesebene Schule macht? Dort würden die \\\"Sänger\\\" umgehend des Saales verwiesen – und das zu Recht.

In unserer Staatsform sind Parlamente Garanten für Meinungsaustausch. Dazu gehört auch, dass eine Minderheitsfraktion an Abstimmungen teilnimmt. Und bevor nun ein vorschnelles Schimpfen über diese Bewertung beginnt: Vielleicht einfach mal in Ruhe drüber nachdenken.

g.schade@ems-zeitung.de


Dem ist wirklich nichts hinzuzufügen!
:P
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Herro

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #19 am: 29. Mai 2009, 12:49:50 »

Wenn du,lieber Hahel,nur ein kleines Fünkchen Demokratieverständnis hättest, und dabei gewesen wärst, würdest du anders reagieren. Was da vom Bürgermeister und von den beiden Ratsfrauen rüberkam war mehr als peinlich. Mit solchen Leuten funktioniert keine Demokratie. Das ist Unwissenheit und schlechte Information. Da kann man nur singen. Vielleicht ist da ja was hängegeblieben...im Takt mitbewegt haben sie sich ja schon;)
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Ludger

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #20 am: 29. Mai 2009, 13:25:52 »

Doch, dem ist noch etwas hinzuzufügen!

Das im Grundgesetz verankerte Recht auf Pressefreiheit, schließt auch die Pflicht der objektiven Berichterstattung ein!:angry:
Herr Schade hat in seinem Artikel und Kommentar leider einige wichtige Fakten der Kraftwerksgegner, aus welchen Gründen auch immer, nicht erwähnt.
Werner kennt dieses schon von Leserbriefen, die auf einen nichts sagenden Teil gekürzt werden.:angry:
-So hat der Herr der Emszeitung wohl Herrn Keno Borde nicht erkannt (sollte man als Reporter eigentlich seine Kandidaten für den Bundestag kennen?)!
-Kein Wort zu Frau Griesen und der eigenartigen Zeitverschiebung in den Einladungen, sowie die Weitergabe der alternativ Termine an den Gutachter!
-Kein Hinweis zu Herr Hansen, der eine Gesetz als nicht vom Gesetzgeber vorgesehen bezeichnet (warum wurde dieses Gesetz dann erlassen?)!

Besonders ist mir aber die Aussage aufgestoßen, dass gar einige die Nationalhymne angestimmt haben!
Der Text sagt eigentlich alles aus.\\\"Einigkeit und Recht und Freiheit\\\".
Gilt dieses für Kraftwerksgegner nicht, ist es doch so wie der ältere Herr nachher sagte,: \\\"Ihr seit doch alle Kommunisten\\\", oder ist man schon Kommunist, wenn man sich Sorgen um die Schöpfung, die Umwelt und die Zukunft unserer Kinder macht?

Mir ist schon klar, dass Herr Schade nicht nur gegen das Kraftwerk schreiben kann, aber soviel Ignoranz ist schon auffällig.
Was ist aus der NOZ geworden! Vor Jahren eine Zeitung die regelmäßig in allen Presseschauen von TV und Radio vertreten war, nun eine ins untere Mittelmaß abgerutschte Gazette.

Herr Schade wird sicherlich nicht für den Pulitzer-Preis vorgeschlagen, kann sich aber in der CDU sicherlich einen Orden abholen.

Zum Abschluss noch ein Zitat vom einem, der auch häufig als Kommunist beschimpft wird,
Konstantin Wecker:
\\\"Wir haben dazugelernt, Willy, wir wissen, wo und wie wir uns informieren müssen, und auch wenn uns nun manche verhöhnen, und als Gutmenschen abqualifizieren - sie verstehen nichts von Demokratie.
Gewaltfreier Protest , Ungehorsam und Zivilcourage sind nun mal die wirkungsvollste Waffe einer Demokratie und ihr unerlässliches Regulativ\\\".

Ludger
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hahel

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #21 am: 30. Mai 2009, 10:08:27 »

Lest mal den Leserbrief von Herrn Grams in der Ems-Zeitung, darin steht alles, was man zur BI wissen muß.

Die BI hat das Recht auf die Diskussion um das Kohlekraftwerk verloren. Ideologen mit antidemokratischem Verhalten!
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Ludger

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #22 am: 30. Mai 2009, 22:02:01 »

Ja, hab ich gelesen!

War sicher einer von Schneiders Freunden! (vieleicht der ältere Mann, der diese eigenartigen Gesten machte, und provozieren wollte (tja ist ihm nicht gelungen).
Denen ist doch was geboten worden, und das völlig kostenlos.

Aber, antidemokratisch sind wir zumindest nicht, da müssen Sie sich schon in den Reihen der ratsmitglieder umschauen.

Überigens, wann gründet sich den die Por-Kraftwerks BI, wenn denn soviele Leute dafür sind?;)

Ludger


Ludger
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Maria Mulder

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Aw: Bürgerbefraung in Dörpen
« Antwort #23 am: 31. Mai 2009, 18:52:49 »

1248
Hallo Hahel,
Ich konnte LEIDER aus Gesundheitsgründen nicht bei der Auslegung der Bauleitplanung anwesend sein.  

In der  Zeitung aber  wurde vermeldet das ca. 130 KKW-Gegner und  ca. 20 KKW-Befürworter an diesem Abend anwesend waren.
DAS SAGT DOCH WOHL GENUG, oder? Bei den anderen Versammlungen sah es noch sehr viel schlechter aus!!

Mir fällt auf das sie nicht gerade ein Freund der Zahlen sind!

Ob es Ihnen gefällt oder nicht,  KKW-BEFÜRWORTER sind nun mal mit GUTEN GRUND in der MINDERHEIT.

Im Dörpener FALL heißt das im Klartext dass der mehrheitliche Bürgerwille und somit die Demokratie bei diesem WEITREICHENDEN Projekt mit Füßen getreten wird.

Was der Artikel des Herrn Grams angeht  passt dieser wie die Faust aufs Auge. Jeder mit ein weinig Gehirnmasse im Kopf  wird die Aussagen dieses Herrn Grams  nur als ein  dummes  Eigentor deuten.
Es ist die UMGEKEHRTE WELT: das Wort Demokratie in den Mund nehmen, falsch platzieren  und dann noch meinen etwas intelligentes  gesagt zu haben. Hören Sie bitte auf sich zu brüsten über Sachen die offensichtlich sind. Sie machen sich nur  lächerlich.

....und glauben Sie mir: das Ganze ist noch lange nicht ausgestanden.  Das  geplante Steinkohlekraftwerk wird der CDU vor Ort auf jeden Fall zum Ruin bringen und Stimmen kosten!

Die zwei größten Fehler die die \\\"Christen\\\"partei  machen konnte sind: das  geplante Kohlekraftwerk  in dieser naturverbundenen Region auf Teufel komm heraus durchzuboxen UND den  MEHRHEITLICHEN Bürgerwillen eiskalt zu ignorieren.
 
Freuen Sie sich also nicht zu früh.... es könnte ein unangenehmes Erwachen geben. Die BI die Sie gerne unfundamentiert herabsetzen,  sollten sie besser seriös nehmen.
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