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Autor Thema: Bürgerversammlung 08.05.09 in Dörpen  (Gelesen 2841 mal)

hahel

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Bürgerversammlung 08.05.09 in Dörpen
« am: 28. April 2009, 16:58:33 »

Am 08.05.09 findet in Dörpen die Bürgerversammlung statt.

Hier wird Dr. med. Dipl. Chem. Herbert Lichtnecker zu möglichen Auswirkungen von Schadstoffemissionen aus dem geplanten Steinkohlekraftwerk in Dörpen einen Vortrag halten.

Der Rat der Gemeinde Dörpen wird den Bau des Steinkohlekraftwerkes nur zustimmen, wenn nachgewiesen wird, dass eine Gesundheitsgefährdung der Menschen in der Umgebung des Kraftwerkes nicht zu erwarten ist.
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Kohleriker

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Aw: Bürgerversammlung 08.05.09 in Dörpen
« Antwort #1 am: 28. April 2009, 17:44:54 »

Gähn. Da weiss man ja jetzt schon, was einen erwartet. Bei Dr. Herbert Lichtnecker handelt es sich um einen Busemann-... äh.. Busenfreund des Gutachters Ewers (der, der die Mathematik so kreativ anwendet, dass sich auch mal Abweichungen von 1500% ergeben können). Außerdem ist er in der Kohlekraftwerks-Angelegenheit in Lünen auch als bezahlter Pro-Gutachter für den Stromkonzern Trianel unterwegs. Also ein sehr neutraler und objektiver Mann. :silly: Ich werde meine Zeit nicht bei so einer überflüssigen Veranstaltung verschwenden.
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Maria Mulder

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Zu Hahel über Politik im Emsland
« Antwort #2 am: 28. April 2009, 20:18:21 »

Hallo Hahel,
Obwohl ich genau wie  der Schreiber  von 797 mir davon  bewusst bin das eine sachliche Diskussion mit Ihnen kaum möglich sein wird, möchte ich dennoch  auf einige  Punkte aus Ihren letzten 4 Beiträgen eingehen. Sie schreiben unter anderem:  „Sollen die auf ein paar BI-Mitglieder hören? Die Politiker sind doch schließlich gewählt und können dann auch entscheiden! Das ist nun mal so in der Demokratie! Und außerdem, wer soll denn die Arbeitsplätze schaffen, die BI?“ (Ende Zitat)

Hinter der BI steht die Bevölkerung. Der Basisgedanke dahinter ist : Von Bürgern, für Bürger.  Die BI repräsentiert  indirekt die Bevölkerung die gegen das Kohlekraftwerk sind, dazu braucht nicht jeder Mitglied zu sein.  Über 10.000 Bürger haben direkt schon am Anfang die BI-Unterschriftslisten gegen das  Steinkohlekraftwerk unterschrieben.  Einige Bürger taten es nicht aus ANGST!
Auch gab es  in Dörpen im letzten Sommer eine Riesen( BI)-Demo, wo bewusst  viele tausende Menschen  sich auf die Beine gemacht haben um Ihren Unmut, Ihre Sorgen und Ihre Enttäuschungen bezüglich diesen Kohle-Wahnsinn zu zeigen. Eine Demo die selbst im Ausland Schlagzeilen gemacht hat! Petitionen sind abgegeben  und vieles mehr aber Sie sprechen undifferenziert  und respektlos von  „ein paar Menschen“ .  

Ihnen fehlen mit allem Respekt  entweder vollständige Informationen  zu einigen Themen oder  es mangelt Ihnen am Willen einige Sachverhalte in der richtigen Proportion zu sehen.

Politiker sind tatsächlich durch die Bevölkerung gewählt; ganz speziell in diesem Fall, nämlich durch die MEHRHEIT der  Wähler die mit stichhaltigen Argumenten  bewusst GEGEN das Kohlekraftwerk im Emsland sind. Angesicht es um ein sehr weitreichendes und sehr verschmutzendes Projekt handelt, dass die Bürger im wahrsten Sinne des Wortes TRAGEN müssen, sollte in einer Demokratie  die Stimme des Volkes besonders  für die gewählten Politiker wichtig sein und Geltung haben!! Ihre Position verdanken die Politiker  nämlich den Menschen denen  sie nun eiskalt den Rücken zukehren.  Ist das allen Ernstes  Demokratie für Sie?

Es geht in diesen Planungen schließlich nicht um einen Kindergarten der in Betrieb genommen werden soll sondern um eine 900 MW  Dreckschleuder die Ihres gleichen nicht kennt!  Diesen Unterschied sollte man schon machen können..... und ein wenig politische Flexibilität diesbezüglich wäre in der heutigen Zeit des Klimawandels ebenfalls angebracht. Da kann man sich nicht hinter altertümlichen Floskeln wie die Ihre verstecken. Die 40iger Jahre sind vorbei.
 
Wenn Sie meinen das die Feinstaubschleuder Arbeitsplätze schafft, rechnen Sie sich reich. Genau wie die CDU. Von 200 Arbeitsplätzen kann nicht die Rede sein. Sie sprechen der CDU nach ohne sich zu informieren. Solche Art Kraftwerke geben allgemein ca. 80 bis 100 Arbeitsplätze ab. Die paar  KKW-Arbeitsplätze werden in der Region, vor allem im Tourismus, viele Arbeitsplätze vernichten.
Arbeitsplätze die andere Arbeitsplätze zerstören sind NULL Arbeitsplätze.
Die CDU hat sich nicht einmal die Mühe gemacht für diese weitreichenden Planungen  UNABHÄNGIGE Studien/Analysen in dieser Richtung zu beauftragen um heraus zu finden  in wie weit dieses KKW den hiesigen Tourismus zerstört oder die ausgeprägte  Landwirtschaft und Nahrungssicherheit vor Ort gefährdet. Schritte im Nachhinein zu unternehmen ist naiv und unverantwortlich.  Alle Informationen sollten JETZT auf den Tisch und nicht nachdem das Genehmigungsverfahren begonnen ist.
Verantwortliche Politik heißt Entscheidungen zu treffen die A) durch das Volk unterstützt und getragen werden und B) wenn alle Anforderungen und Informationen bis ins Detail anwesend bzw. bekannt sind, UNABHÄNGIGE Untersuchungen, die dem  naturverbundenen Emsland gerecht werden, stattgefunden haben. Keines der beiden Punkte wurden erfüllt!

Durch Ihre Aussagen  könnte ich mir vorstellen das Sie  neben dem qualmenden und schadstoffemittierenden Kühlturm Ihre Ferien verbringen würden aber heutzutage leben die meisten Leute bewusst, denn Gesundheit ist das kostspieligste (außer unseren Kindern) was wir als Mensch überhaupt haben.  Also ersparen Sie uns bitte Ihre  Sprüche über die angeblichen Arbeitsplätze die es letztendlich nämlich nicht geben wird. Was uns bleibt ist nur der Dreck und die Vielzahl an krankmachende Schadstoffe.
Gerade für Dörpen und Umgebung würde ein Steinkohlekraftwerk katastrophal sein  und der ausgeleierte Spruch mit dem „ Strom aus der Steckdose“  gibt unverblümt  Ihre einseitige, oberflächliche Einstellung an…..und was Ihre  Meinung über die Angriffe gegen Pastor Weusthof angehen durch Hövelmann und CO ist die Mühe nicht einmal wert Ihnen darauf  zu antworten.  Sie kommen rüber als ein Mensch  der etwas hört,  nachplappert,  ohne zu wissen  was er eigentlich sagt. Schade!

Darüberhinaus finde ich es eine regelrechte Beleidigung gegenüber Nordland  (1600 Arbeitsplätze, wo  Umwelt noch zählt ) um die verlorengegangenen  Arbeitsplätze bei Nordland auf der GLEICHEN Ebene  ein zu ordnen  mit den paar Arbeitsplätze des geplanten KKW’s.  

Wenn Arbeitsplätze  einen so hohen Preis haben  bedanken wir uns . Arbeitsplätze ja, aber nicht um jedem Preis!
 
Von einem  angeblich „hocheffizientem“  Kraftwerk kann ebenfalls keine Rede sein.  Nachweislich wissen wir das es VERGLEICHBARE Kraftwerke gibt die viel weniger Schadstoffe emittieren. Technisch wäre  es auf jeden Fall möglich. Darüberhinaus werden ca.  5 Millionen CO2 ZUSÄTZLICH !!! mit einem Wirkungsgrad von ca. 43-45% in die Atmosphäre geblasen und das gleiche gilt für den ausgeprägten Schadstoffmix.  
Die Intonation liegt bei ZUSÄTZLICH.  

Alte Kraftwerke werden meistens nicht abgeschaltet weil sie abgeschrieben sind und somit viel zu lukrativ für Betreiber sind um diese ohne weiteres still zu legen. Wo leben Sie eigentlich das Sie das alles nicht wissen. Oder wollen sie es vielleicht nicht wissen? Sie reden über Gewerbesteuern und stabile Energiepreise…, was soll das?

Nennen Sie mir bitte  einen STICHHALTUGEN Grund warum die Emsländer diese Dreck-Feinstaub-und Schwermetall-Schleuder in Ihre naturverbundene Region, wo noch einiger Maßen \\\'gute\\\' Luft ist,  akzeptieren sollen?
Warum sollen sie Ihre Gesundheit in die Wage legen, warum sollen die Menschen Ihre Immobilienverluste hinnehmen derweil die Konzerne die großen Gewinne machen, warum sollen die Leute Ihr tägliches Brot aus dem Tourismus einbüßen etc. etc. etc. Eine sehr lange Liste mit vielen WARUMS.  Für was?  Für etwas was in dieser Region nicht mal benötigt wird? Über angebliche Stromlücken und Stromlügen ist ja schon erzählt.
 
Warum soll über unseren Rücken Strom zB für die saubere Schweiz produziert werden?
Sowohl im Emsland als in der Jade Ems Region gehören keine NEUEN schwer verschmutzende Kohlekraftwerke. Obwohl ich gegen jedes NEUE Kraftwerk bin und das weltweit ,  sage ich  ganz bewusst  das es Standortunterschiede gibt.  Das Sankt-Florian-Prinzip, dass all zu gerne an diesem Punkt benutzt wird um Gegner bewusst ins falsche  Tageslicht zu setzen,  hat damit nichts zu tun. Das naturverbundene Emsland ist kein Ruhrgebiet und soll es auch nicht werden. Politik sollte  mit Demokratie, Verantwortlichkeit, mit Weitsicht, Flexibilität, Ehrlichkeit  etc. zu tun haben.  In Regionen die umringt werden von Naturschutzgebieten , wo Tourismus und Landwirtschaft wichtig sind, gehört  NUR  Industrie die PASSEND zur Region ist. Weiße Industrie die HARMONIERT mit der Umgebung und nicht zerstörend wirkt.

Dieses Kraftwerkt wird diese Region runterziehen und wir, die mehrheitliche Bevölkerung werden uns das nicht gefallen lassen. Es ist bis jetzt kein einziges Argument genannt worden von Seiten der Befürworter das diesen Klimakiller gutheißen kann .  Erst recht nicht durch die CDU! Die Forderungen aus dem CDU-Forderungskatalog ist ein Papiertiger, mehr nicht. Zwischen \\\"fordern\\\" und \\\"bekommen\\\" liegen 2 verschiedene Welten. Fangen wir mal bei der Einhausung der offenen Kohlenhalden an. Wenn diese nämlich nicht komplett eingehaust werden, liegt die Sterberate in Dörpen um ca. 5 % höher.  Mal schauen wie standhaft Ihre CDU ist? So nicht, ist in Dörpen die Hölle los.

Sie scheinen ziemlich optimisch zu sein Hahel das dieses Kraftwerk gebaut werden soll, aber wenn ich Sie wäre, würde ich das nicht sein.

 
Was EnBW angeht scheinen Sie auch zu diesem Punkt nur halbwegs informiert zu sein und ziehen deshalb, auch zu diesem Thema, falsche Schlüsse.  
Die Titel  des  Herrn Dr. med. Dipl. Chem. Herbert Lichtnecker  sagen mir persönlich nichts und imponieren mich nicht im geringsten.

Ein kleiner Abschnitt aus dem Internet :

„Zu großer Erheiterung führte der Vortrag des Toxikologen Prof. Herbert Lichtnecker. Mit Polemik und erkennbarem Lobbyismus für die Kraftwerksbetreiber musste er häufig Zwischenrufe ertragen, von welchem Energiekonzern er denn bezahlt würde. Inhaltlich konnte er ebenfalls nicht überzeugen. So bemerkte er, dass die hohe Sterblichkeitsrate durch Krebs von Menschen, die an stark befahrenen Straßen wohnen, seiner Meinung nach daraus resultiere, dass solche Menschen viel rauchen würden.“  (Ende Zitat)

Ausgerechnet ein Mediziner  der  darüberhinaus sich  mit Umweltmedizin  beschäftigt, der aber so einen  durchschaubaren, unverantwortlichen  Unsinn erzählt, ist für mich ein  Mensch der  wie es den Anschein hat den falschen Weg eingeschlagen hat.  Für Sie vielleicht unabhängig?
 
Hahel, vielleicht könnten Sie Herrn Lichtnecker freundlicher Weise am 8. Mai  fragen warum seine eigene Frau nicht gerne neben einer Dreckschleuder wohnen möchte?  Mal schauen wie fantasiereich er ist.
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FrankR.

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Aw: Zu Hahel über Politik im Emsland
« Antwort #3 am: 28. April 2009, 21:01:03 »

Danke Maria für den ausführlichen Beitrag! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nur Eines... und das beunruhigt mich:

Die CDU-Politiker sind resistent gegen Argumente und wollen ohne Rücksicht auf Verluste (und schon gar nicht mit Rücksicht auf die Bürger/Wähler) die Dreckschleuder und den Klimakiller bauen!!!!
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hahel

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Aw: Zu Hahel über Politik im Emsland
« Antwort #4 am: 29. April 2009, 23:01:40 »

Auf der Bürgerversammlung stellt sich doch die Gemeinde. Und dann ist es noch nicht richtig, und man will die Veranstaltung boykotieren.
Und einen unabhängigen Experten als Gutachter zu engagieren ist doch wohl ein entgegenkommen an die BI.
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Maria Mulder

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Zu Hahel über Politik im Emsland
« Antwort #5 am: 30. April 2009, 06:57:52 »

Hallo Hahel,  (825)
An erster Stelle beantworten Sie bitte meine Frage(e) aus dem letzten Eintrag.

Danach fällt mir wiederholt auf das Sie essentielle Fakten gar nicht in sich aufnehmen. Warum?

In dem Einladungsschreiben der Gemeinde  steht als letzter Satz ,dass ausdrücklich NUR Fragen an den Herrn Lichtnecker gestellt werden können. Stellt sich auf diese Art und Weise eine verantwortliche  Gemeinde? Wieso keine Diskussion mit den Menschen die uns dieses Steinkohlekraftwerk auf Teufel komm raus unbedingt aufzwingen wollen? Ohne ein stichhaltiges Argument wohlgemerkt!

Ich komme selbst aus den Niederlanden, war selbst in der Politik tätig (und Bürger zugleich) und kann hiermit ein wenig beurteilen wie traurig ich die Vorgehensweise der  CDU-Volksvertreter  und andere verantwortliche Politiker zu diesem weitreichenden Thema in dieser Region finde.  Ich habe dafür keine Worte ansonsten müsste ich beleidigend werden und das möchte ich nicht.

Die Gemeinde STELLT sich ganz und gar nicht; das ist ja das traurige!!!Seit ca. 2 Jahren haben die Bürger keine einzige Diskussion mit den Entscheidungsträger führen können. Wäre dieses  nicht in einem demokratischen Land normal?  ICH kenne es nicht anders in den Niederlanden (und in anderen Nachbarländern)! Wie Sie wissen hat die BI den Rat dazu eingeladen.  Wir werden sehen ob man den Mut hat sich diesem Dialog zu stellen!!! Dann sprechen wir weiter!

Die Frage über die UNABHÄNGIGKEIT haben Sie mir noch NICHT mit STICHHALTIGEN Argumenten beantwortet.  Darauf warte ich .

Eine fruchtbare Diskussion zwischen Erwachsenen  Hahel  beinhaltet,  dass man nicht nur mit irgendwelchen, an den Haaren herbeigezogenen Floskeln in diesem Forum STIMMUNG macht,  sondern auch bereit ist seriös  FRAGEN  zu beantworten ; also fangen Sie an; kramen Sie keinen Unsinn aus sondern beantworten Sie ERST bitte (meine) Fragen .

Boykottieren?  Wie kommen Sie denn darauf? Was ist für Sie die Interpretation  dieses weitreichenden Wortes?
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hahel

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Aw: Zu Hahel über Politik im Emsland
« Antwort #6 am: 30. April 2009, 15:51:27 »

Warum sollte der Gutachter nicht unabhängig sein? Er bewertet doch die Gutachten für die Gemeinde und nicht für den Betreiber. Oder gibt es bisher Beschwerden über die Arbeiten des Gutachters? Die Ratsherren und -damen tragen ja auch Verantwortung für ihre Entscheidung. Und sind nicht auch SPD-Politiker im Gemeinderat? Die tragen den Gutachter doch auch mit, oder?
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Maria Mulder

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Zu Hahel über Politik im Emsland (833)
« Antwort #7 am: 01. Mai 2009, 09:18:45 »

Hallo Hahel,  (833)
Sie gehen leider auf der gleichen, egoistischen Tour weiter. Anstelle einige einfache Fragen  zu beantworten, stellen Sie äußerst naive Gegenantworten oder ignorieren die Texte anderer. So sollte man in  einem DISKUSSIONSforum als dieses NICHT miteinander umgehen, ansonsten könnte es sehr schnell sein das Sie bald mit sich selbst „ reden „  weil keiner auf  Ihre undifferenzierte Stimmungsmasche reagieren wird.

Zu Ihrer rhetorischen Frage über UNABHÄNGIGKEIT sollten Sie sich im Internet mal umsehen oder mit einigen Betroffenen aus Lünen sprechen.

Außerdem möchte ich immer noch gerne von Ihnen wissen wie Sie die Antwort eines UMWELTmediziners  aus dem kleinen Abschnitt in meinen Eintrag 817 bewerten?

Außerordentlich bemerkenswert  zu lesen ist auch,  dass der Herr Lichtnecker in seiner anderen Tätigkeiten als Allergologe  zB. Quecksilberbelastungen durch Amalgamfuellungen, Putzmittel und  Haushaltsreiniger etc.  als krankmachend einstuft  aber der zusätzliche strukturelle Schadstoffmix und die zusätzliche hohe  Feinstaubbelastung eines  900 MW KKW‘ s nicht!  

Es würde mich sehr interessieren ob seine Allergiepatienten wissen das  gerade ER  derjenige ist der KKW’s  als ‚harmlos‘  einstuft und Sie letztendlich mit seinen Gutachten befürwortet  und in gewissen Sinne mithilft die Feinstaub-und Schwermetallschleudern zu realisieren.
„Starke Haushaltsreiniger schwächen das Immunsytem „ , aber 5 Jahrzehntelang  tagtäglich die vielseitigen, risikovollen Schadstoffe eines 900MW KKW (inklusiv andere Emissionsquellen) ein zu atmen, nicht! Na toll….

Da kommt noch hinzu das  dieser Mensch tausende Bürger über einen Kamm schert und davon ausgeht das ALLE Immunsysteme dieser Betroffenen auf die gleiche Weise auf  eine Vielfalt an Schadstoffe reagieren werden.  Ich finde so etwas beschämend.

Bei der  Trianel-Sache waren übrigens, genau wie in Dörpen: Ewers, Lichtnecker und Müller-BBM  verknüpft.

Ein weiterer kleiner Abschnitt aus dem Internet:
„Dr. Johannes Hofnagel stellte gegen den Gutachter der Bezirksregierung Arnsberg, Dr. Ulrich Ewers vom Hygieneinstitut Ruhrgebiet einen Befangenheitsantrag. Beim Blick auf die Homepage des Institutes seien Verbindungen zu verschiedenen Stadtwerken zu erkennen. Des Weiteren sei Prof. Ewers persönlich mit Dr. Herbert Lichtnecker vom Medizinischen Institutes für Umwelt- und Arbeitsmedizin bekannt und habe schon mehrfach mit ihm zusammen gearbeitet. Dr. Lichtnecker tritt als Experte für Trianel im Verfahren auf. (Ende Zitat)

Ja, Hahel der Herr Lichtnecker bewertet dieses Mal die Gutachten für die Gemeinde und nicht wie Sie sagen, für den Betreiber!    Ja, und? Ich sehe speziell im Dörpener Fall diesbezüglich KEINEN Unterschied. Eine Gemeinde die die Stimme des Volkes massiv ignoriert und dieses umstrittene Vorhaben auf alle Fronten voll unterstützt, vorantreibt und koste was es wolle durchdrücken will, ist für Sie vielleicht „unabhängig“,  aber für normal-und logisch denkende Menschen mit Verantwortungsgefühl ganz gewiss nicht.  Sie sind einer der wenigen Einzelfälle die in der großen Masse verschwinden.

Sie sagen: „Die Ratsherren und -damen tragen ja auch Verantwortung für ihre Entscheidung“.
Wie groß das Verantwortungsgefühl letztendlich ist werden wir in ihren weiteren Taten und Entscheidungen sehen.

Als erstes kann der Rat damit anfangen seine Verantwortung zu zeigen durch auf die Einladung der BI einzugehen um somit den Dialog zwischen Bürgern und Entscheidungsträger als Instrument der verloren gegangen Demokratie wieder Leben ein zu blasen. Sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein wenn Sie schon das Wort VERANTWORTUNG in den Mund nehmen.  

Zu Ihrer letzten Frage: „Und sind nicht auch SPD-Politiker im Gemeinderat? Die tragen den Gutachter doch auch mit, oder?“

Punkt 1) die SPD unterstützt die KKW-Pläne nicht und B) ist die CDU die Mehrheitsfraktion!  Der Rest erübrigt sich.
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hahel

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Aw: Zu Hahel über Politik im Emsland (833)
« Antwort #8 am: 02. Mai 2009, 22:07:07 »

Die Vorgehensweise der Gemeinde irritiert mich nun doch auch ein wenig. Ich bin für das geplante Kohlekraftwerk, jedoch sollte in der Bürgerversammlung jeder seine Fragen stellen dürfen, auch, wenn die eigentlich schon alle beantwortet sind. Auch der Gemeinderat sollte sich stellen. So ist das sicherlich ein Vortrag, aber keine richtige Bürgerversammlung.
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FrankR.

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Aw: Zu Hahel über Politik im Emsland (833)
« Antwort #9 am: 03. Mai 2009, 10:48:44 »

Lieber Hahel!

Einsicht ist der erste Weg zu Besserung!

Hier kann ich Ihnen ausnahmsweise zustimmen!!!
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RoteKarte

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Aw: Zu Hahel über Politik im Emsland (833)
« Antwort #10 am: 06. Mai 2009, 12:56:43 »

Was soll eine Bürgerversammlung, wenn die CDU in Dörpen sich schon festgelegt hat?
Die CDU verhält sich unmöglich! Die verdrehen die Tatsachen (alle Argumente haben sich in Luft aufgelöst), greifen die BI (und damit die ganze Bevölkerung, die hinter der BI steht an), verstecken sich und blenden die Realität aus. Schlimm. Was hier abläuft könnte man als Realsatire bezeichnen. Man könnte Mitleid haben und lachen, aber die Sache ist traurig und todernst. Was abläuft wäre ein Fall für die \\\"große\\\" Presse, die könnten Seiten schreiben. Wo ist die Presse, die das Interessiert? Wo ist die Presse, die die Misstände im Emsland aufdeckt. Wo ist die Presse, die berichtet, dass Pfarrer wegen ihrer Meinung beschimpft werden? Wo ist die Presse? Da ist dann noch der Herr Wacker, der nach seinem Rücktritt immer wieder gegen die BI Nachtritt. Dabei hat er sich doch mit seinen ganzen Lügen äußerst unchristlich verhalten. Er sollte sich mal Gedanken über sein Vorgehen und seine Vergehen (Erwirft der BI öffentlich vor, forciert zu haben, dass man ihm \\\"Pest und Tod\\\" gewünscht hat / eine LÜGE!!!) machen. Ein wohl einmaliger Fall, dass sich Gemeindevertreter gegen den Großteil (Petitioen bis 80%) der Bevölkerung stellen und nicht mal einer Bürgerbefragung (die nur zur Meinungsbildung dient), die von den Bürgern und der Kirche gefordert wird, zustimmen.Hier entpuppen sich meiner Meinung nach Volksvertreter als Volksverräter. Und wie sich unser Justizminiser Busemann für das Kohlekraftwerk einsetzt. Was will er für sich oder die CDU erreichen? Aber er will aber ja bei uns in Dörpen, bei den Bürgern denen er einen Klimakiller aufzwingt, bleiben. Das klingt schon fast wie eine Drohung :woohoo:
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hahel

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Aw: Zu Hahel über Politik im Emsland (833)
« Antwort #11 am: 09. Mai 2009, 17:36:58 »

ch war gestern bei der Bürgerversammung. Ich muss aber ehrlich gestehen, daß mich der Gutachter nicht überzeugt hat. Zwar hat er anschaulich verdeutlicht, daß es nur zu geringen Zusatzbelastungen kommt, jedoch konnte auch er nicht ausschließen, dass es zu Gesundheitsbelastungen kommt. Da werden sich die Ratsherren nun aber Gedanken machen müssen. Wurde bei Ihnen jeder Zweifel ausgeräumt? Leider muß ich auch sagen, dass andere Themen nicht behandelt wurden. Es geht ja nicht nur um Feinstaub. Es geht ja auch um die Arbeitsplätze, die entstehen. Diese Leistung hat die Gemeinde unter den Tisch gekehrt, obwohl es ja wichtig für die Region ist. Ich hoffe, auf der nächsten Bürgerversammlung werden auch die anderen Themen angesprochen und dann stellen sich auch die Verantwortlichen. Warum stellen die Politiker ihre Leistung so in den Schatten?
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Heidi W.

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Aw: Zu Hahel über Politik im Emsland (833)
« Antwort #12 am: 10. Mai 2009, 11:40:09 »

< (..)Es geht ja auch um die Arbeitsplätze, die entstehen. Diese Leistung hat die Gemeinde unter den Tisch gekehrt, obwohl es ja wichtig für die Region ist (..)

Liebe(r) Hahel, vielen Dank zum Hineis zu \\\"neue Arbeitsplätze\\\"

EnBW will 75,1% am geplanten Kohlekraftwerk übernehmen. Hat also die absolute Mehrheit!

EnBW baut gerade das 912 MW Kohlekraftwerk (RDK8) in Karsruhe.
Das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen entspricht dieser Größe.

EnBW informiert im Geschäftsbericht 2008 über die neuen Arbeitsplätze die dadurch am Standort Karlsruhe entstehen werden, wie folgt:

Neue Arbeitsplätze

(..)Mit der Inbetriebnahme entstehen circa 70 neue Arbeitplätze am Standort (..)


Für mich bleiben viele Fragen offen:

 - Warum sollten die Betreiber in Dörpen mehr Arbeitsplätze schaffen, als in Karlsruhe?

- Wieviel Arbeitsplätze gehen wegen des Kohlekraftwerks in anderen Bereichen verloren?

- Warum haben Gemeinde (bzw. Landkreis) diesen Punkt diesmal nicht thematisiert?
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Sabrina

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Aw: Bürgerversammlung 08.05.09 in Dörpen
« Antwort #13 am: 10. Mai 2009, 11:53:20 »

Diese Bürgerversammlung ? ist leider so abgelaufen, wie die vorherigen auch. Es gibt eine Unmenge Fragen, aber die Möglichkeit Antworten zu bekommen, ist bei dieser Art Versammlung einfach nicht gegeben.
Der Gemeinderat selbst lässt sich vertreten und ist in seiner Gänze nicht bereit sich den Fragen zu stellen.
Diese Leute müssen entscheiden und wollen entscheiden, aber sie sind nicht bereit sich wirklich den Bürgern zu stellen und mit ihnen in Diskussionen einzusteigen. Warum?
Haben sie Bedenken, dass ihnen die Argumente ausgehen?
Wenn ich auf der einen Seite mich in den Gemeinderat wählen lassen will, dann muß ich auf der anderen Seite auch bereit sein, meine Meinung gegenüber meinen Wählern zu vertreten. Dies gilt übrigens nicht nur für Dörpen.
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Maria Mulder

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Zu Hahel über Politik im Emsland (934)
« Antwort #14 am: 11. Mai 2009, 07:30:56 »

Lieber Hahel zu Ihrem Eintrag 934:

Obwohl aus einigen Ihrer  Aussagen konkludiert werden kann das Sie die undemokratische Vorgehensweise  der  Dörpener  Politiker  anfangen zu  kritisieren, kommt zum Schluss die vollkommen unerwartete Frage: \\\" Warum stellen die Politiker ihre LEISTUNG so in den Schatten\\\"?

Obwohl die marginale Anzahl der  Arbeitsplätze schon mehrmals gegenargumentiert worden ist hoffe ich das der Eintrag 943 (vergleichbares KKW in Karlsruhe vom selben Betreiber) Sie endlich überzeugen kann.

Sie sprechen aber von einer gewissen LEISTUNG der Politiker und angesichts  LEISTUNG  ein großes Wort ist mit einem gewissen Erwartungspotenzial , würde ich ganz gerne genaueres über die angeblichen Leistungen der  Dörpener Politiker wissen?

Bei diesem weitreichenden Projekt hat die Gemeinde es nicht einmal im Vorfeld für nötig empfunden UNABHÄNGIGE Untersuchungen stattfinden zu lassen  in welchem Maße, zum Thema  Erholungsgebiet, Tourismus und Landwirtschaft  diese Feinstaub-und Schwermetallschleuder, wovon letztendlich die lokale Wirtschaft auf viele Fronten seit Jahren profitiert,  in Gefahr  bringt.

Seinen Sie bitte so freundlich  und nennen Sie mir  die bisherigen LEISTUNGEN der Gemeinde bezüglich der Dörpener KKW-Planung? Vielen Dank im voraus!
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