Greenpeace und insbesondere deren sogenannter "Verkehrsexperte" Herr Lohbeck hat in Vergangenheit immer wieder Aktionen gegen das Elektroauto in Verbindung mit den großen Stromkonzernen durchgeführt.
War dies meist, durch Zugrundelegung falscher Daten, schon sehr grenzwertig, schießt Herr Lohbeck von Greenpeace (übrigens gelenter Architekt) die letzte Zeit generell, mit immer wieder falschen Daten und sehr undifferenziert gegen das Elektroauto.
Letzter Clou des Herrn Lohbeck http://www.wir-klimaretter.de/nachrichtensep/mobilitaet-nachrichten/5722-verbrennungsmotor-verbessern-statt-elektromobilitaetHier zu den Aussagen des Herrn Lohbeck:...Durch E-Autos würde nicht mehr CO2 gespart als mit einem Tempolimit.Das mag sein, aber ist es nicht viel inteligenter beides zu fordern ?
...Derzeit belaste jedes Elektroauto durch den notwenigen Strom aus der Steckdose das Klima mit anderthalb bis doppelt so viel CO2 wie ein herkömmliches Fahrzeug.Diese unsinnige Aussage des Herrn Lohbeck wurde schon mehrfach wiederlegt, ich tue dies hier gerne nochmals.
Hierzu nehme ich den Smart als Beispiel heran, da es diesen als Benziner, Diesel und Elektroauto gibt.Der sparsamste Smart Diesel hat einen CO2 Ausstoß von 88 g pro km (Fahrzeugausstoß), dass diese Angaben aber nicht realitätsnah sind weiß eigentlich jeder.
In der Regel geht man von 25% höheren Verbrauchswerten aus, schließlich fahren die meisten Menschen ja auch nicht unbedingt sparsam.
On Top kommt noch der Ausstoß hinzu, der entsteht um das Diesel zu transportieren und die Erzeugung, das sind beim Diesel noch mal 19 % Aufschlag.
Der Dieselsmart stößt also tatsächlich rund 88g + 25 % + 19% also insgesammt
rund 130 g CO2 pro km aus.Beim Benziner sieht es ähnlich aus, 103 g sind angegeben + 25% tatsächlicher Verbrauch + 17% Transport und Produktion beim Benziner, ergeben einen
realen Ausstoß von rund 150 g !Nun zum Elektrosmart, dieser wird mit einem Verbrauch von 13 kWh angegeben, gerne rechne ich dort noch die 25% evtl. Mehrverbrauch hinzu. ( Das dies ein dzrchaus realistischer Wert ist zeigt uns der Einwochentest von Spiegel-Online mit dem Elektro
sportwagen Tesla, der über diese Zeit einen Durchnittsverbrauch von 15,5 kWh hatte )
Als Berechnungsgrundlage hätten wir dann 16,25 kWh Verbrauch ab Steckdose, der aktuelle dt. Strommix hat einen CO2 Austoß von 506g an der Steckdose !
16,25 x 506 / 100 =
82,225 g pro km !Jetzt kommt noch hinzu das gerade der Dieselmotor noch weitere Klimarelevante Ausstöße hat, wie z.B. die Stickoxide die unter anderem auch das bodennahe Ozon bilden.
Ozon ist zum Einen ein Klimaerwärmentes Gas und zum anderen beeinträchtigt es in höheren Konzentrationen die Atemwege.
Zu nennen wäre auch noch das Kohlenmonoxid als indirektes Klimagas und die Toxizität dieses Gases.
Klimarelevant sind außerdem auch die Feinstäube die auch durch den Rußfilter nicht komplett zu eliminieren sind.
Als weiterer Faktor muß auch noch die Entwicklung beim Strommix betrachtet werden, dieser bleibt ja nicht beim aktuellen Wert von 506g pro kWh stehen, sondern verringert sich von Jahr zu Jahr.In dieser Prognose :
http://www.solar-verein.de/BWP_Stawiarksi_HeizAktiv_Freigabeversion_2009-04-02.pdf wird für
2020 eine CO2 Emission für den dt. Strommix von 359 g prognostiziert, das heißt also ein E-Smart hätte 2020, die 25% Mehrverbrauch eingerechnet einen CO2 Ausstoß von
rund 58g !
Um diesen Wert mit einem Diesel zu erreichen müsste dieser einen realen Verbrauch von rund 1,8 Liter haben !...Weit mehr Potenzial zur Verbesserung des Klimaschutzes als ein E-Auto bietet seiner Meinung nach der Verbrennungsmotor. Der Durchschnittsverbrauch von heutigen Pkw könne sich von etwa 7,5 Liter je nach Modell auf bis zu 2,5 Liter drücken lassen – eine Effizienzsteigerung, die viele Elektrofahrzeuge nicht aufwiegen könnten.Na dann vergleichen wir mal die eine Mio. Fahrzeuge die 2020 mit elektrischem Antrieb fahren sollen.
Mal angenommen, was sehr unrealistisch ist, der Autoindustrie würde es tatsächlich gelingen Autos mit 2,5 Liter Verbrauch zu bauen. Ich gehe jetzt mal von je 50% Diesel und 50% Benziner aus.
Ein Benziner mit diesem Verbrauch hat einen Ausstoß von rund 58 g + 17% Transport und Produktion des Benzines kommen wir auf rund 68g CO2 pro km.
500.000 Fahrzeuge dieser Art würden pro km 34 Tonnen CO2 ausstoßen, bei durchschnittlich 12.000 km pro Jahr bedeutet das einen Gesammtausstoß von 408.000 Tonnen CO2.
Beim Diesel sieht es folgendermaßen aus, bei 2,5 Liter Verbrauch 66g CO2 + 19% Transport u. Produktion = ~78,5g
Bei 500.000 Fahrzeugen kommen wir auf 39,25 Tonnen mal 12.000 = 471.000 Tonnen.
Eine Mio Spritrfahrzeuge hätten dann zusammen einen Ausstoß von 879.000 Tonnen CO2 pro Jahr.
Nun das Elektroauto, hier kann ich realistisch von maximal 0,15 kWh pro km Verbrauch ab Steckdose ausgehen. Eine Mio Elektroautos verbrauchen dann 150.000 kWh pro km x 12.000 =1.800.000.000 kWh x 0,359 Kg = 646.200.000 kg, sprich 646.200 Tonnen CO2.
Durch das Elektroauto hätten wir uns dann immerhin 194.800 Tonnen CO2 Ausstoß pro Jahr gespart !Wobei ich ewähnen möchte das ich einen Verbrauch von 2,5 Liter für sehr unrealistisch halte, dies dürfte wohl nur mit extremem Leichtbau und sehr windschnittigen Karosserien möglich sein.
Diese Maßnahmen würden aber auch den Verbrauch bei Elektroautos nochmals reduzieren, hier gibt es ja auch schon Fahrzeuge wie den CityEl und den Aptera die mit rund 6 kWh auf 100 km auskommen,
was bei dem Strommix von 2020 einem CO2 Ausstoß von rund 22g pro km entsprechen würde. Zum Vergleich der Benziner mit
2,5 Liter Verbrauch, 68g !
Man kann es also drehen und wenden wie man will, der Elektroantrieb ist in jeder Hinsicht dem Verbrennungsmotor überlegen !Ps. Das Elektroauto würde automatisch zu einem Tempolimit führen, da diese eh meist zwischen 130-140 km/h elektronisch abgeregelt werden, um somit eine möglichst hohe Reichweite zu bekommen !