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Autor Thema: Umweltfreundliches Essen  (Gelesen 1812 mal)

JuliaBandes

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Umweltfreundliches Essen
« am: 24. März 2010, 11:18:20 »

Ich habe ein wenig darüber nachgedacht, ob es nicht effizienter wäre, wenn wir nicht mehr individuell kochen würden, sondern in einer Art öffentlichem Restaurant essen würden, wo für sehr viele Leute gekocht wird. Von der Massenproduktion inspiriert, diese Idee. Denn es ist doch billiger - auch was Energie angeht - viel Essen für viele Leute auf einem zu kochen, statt das jeder einzelne seine eigene Portion individuell kocht, oder?
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Udo54

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Antw:Umweltfreundliches Essen
« Antwort #1 am: 27. März 2010, 18:32:48 »

Hallo Julia,

sehe ich auch so. Ich gehe immer in der Kantine unserer Firma essen. So ähnlich könnte ich mir das vorstellen. Die Kantinen müssten aber in der Nähe sein, damit kein zusätzlicher Autoverkehr entsteht. Dann wäre der Vorteil wohl nicht mehr vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Schuldt

JuliaBandes

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Antw:Umweltfreundliches Essen
« Antwort #2 am: 29. März 2010, 16:19:38 »

Hallo Udo,
Freut mich, das du das auch so siehst wie ich. Ich meine, man hätte in so einem "öffentlichen
Restaurant" oder Kantine zwar wahrscheinlich nicht den Luxus, immer genau das essen zu können, was man gerade möchte, aber ich denke, die ganze Sache ist es wert. Es wäre, meiner Meinung nach, viel effizienter so, als wenn wir alle individuell kochen. Nur geben mir manche meiner Bekannten so Gegenargumente wie "das ist doch irgendwie kommunistisch" und so. Sie meinen, das unsere "Individualität" (was auch immer sa ist) verloren gehen würde, durch solche Änderungen am Lebensstil. Ich finde, das ist Unsinn.
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Udo54

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Antw:Umweltfreundliches Essen
« Antwort #3 am: 02. April 2010, 21:35:02 »

Hallo Julia,

mir scheint, dass ist ganz häufig so, dass gemeinschaftlich genutzte Güter zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Z.B. Carsharing, Gemeinschaftswaschmaschinen, Rasenmäher usw.

Mit freundlichen Grüßen

Udo

problau

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Re: Umweltfreundliches Essen
« Antwort #4 am: 07. August 2011, 10:38:27 »

Die Idee an sich finde ich auch gut. Aber wie soll man das umsetzen? Außerdem gibt es viele Unterschiede in der individuellen Ernährung, die nicht nur auf Vorlieben beruhen. Ich bin z.B. Vegetarierin, überwiegend auch vegan. Andere haben Intoleranzen oder Allergien etc. Vielleicht würde es gehen, wenn sich immer z.B. 10 Leute zusammentun würden - aus der Nachbarschaft und alles mit berücksichtigt werden könnte. Allerdings scheint mir die Wirklichkeit, jedenfalls in einigen Bereichen, so weit weg davon zu sein wie der entfernteste Stern in unserer Galaxie. Oft geht es doch genau umgekehrt. Jeder butschert für sich allein und will niemanden in seine Karten gucken lassen. Es herrscht Konkurrenz statt Kooperation und Neid und Mißgunst sind weit verbreitet.

Sorry, ich will nicht demotivieren, aber so sehe ich es. Man kann es auch als einen Grund mehr nehmen, jetzt erst recht dafür einzutreten. Wer diese Idee umsetzt verdient meinen Respekt. Auch wenn es nur in kleinem Rahmen ist. Jeder kleine Schritt zählt.
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