Aus einer Rückmeldung zum Artikel über Biogas Angebote (der über eine Mailliste ging)
http://www.wir-klimaretter.de/wahl-hintergr-mainmenu-442/75-wohnen/5058-ein-gruenes-gewissen-fuer-gaskunden-ist-teuerwegen der überzogenen Leitungsgebühren, zahlen immer alle drauf, bei Gas und Strom. Das Geld bleibt bei den Monopolen hängen.
die Probleme werden bereits öffentlich gemacht. Was fehlt ist eine Lösung
und wohl auch der Wille zu dieser.
Hier der Leserbrief:
Der Heizwert von BIO-Gas ist geringer als der von Normalgas. Bezahlt der Verbraucher seinen Verbrauch in m² multipliziert, erhält er aber <Gas aus der Leitung>, also normales Gas mit einen geringen Anteil BIO-Gas.
Damit wird er effektiv für BIO einen Aufschlag bezahlen, davon theoretisch
mehr verbrauchen was sich relativiert, da er eben Normalsgas in maßgeblichem
Umfang erhält.
Es müssten also seine Gaslieferungen mit zwei Faktoren berechnet werden,
oder er bezahlt zu viel für seinen Gasbezug.
Einem Kunden der Normalgas bezieht wird der Verbrauch in kWh mit einem
höheren Faktor berechnet.
Da aber auch dieser Kunde <Gas aus der Leitung> bezieht, erhält er ebenfalls
einen geringen Anteil BIO-Gas.
Nun zahlt dieser Kunde den hohen Faktor, obwohl er in geringen Mengen BIO
erhält und sich der Verbrauch durch den geringeren Heizwert erhöht.
Auch dieser Kunde bezahlt zu viel für seinen Gasbezug.
Fazit: Abgezockt werden offensichtlich beide Gaskunden.
Die technische Umrechnung lautet:
Öl in Liter mal 10 gleich Heizwert in kWh.
Gas in m³ mal 10,5 gleich Heizwert in kWh.
(2009 = e-wie-einfach 11,0883 | e.on Hanse 11,603 | Goldgas 11,138)
Der eingesetzte Faktor für die unterschiedlichen Qualitäten schwankt, was er
nicht dürfte, da diese unterschiedlichen Qualitäten in ein gemeinsames Netz
und damit als Mischung beim Verbraucher ankommen.
Fairer und ehrlicher wäre so zu rechnen; (Gasverbrauch in m³ mal 10,5)
zuzügl. ein identischer Ausgleichsfaktor der die unterschiedlichen Heizwerte
der Gasfelder in Relation setzt, zuzügl. eine Abgabe für das Leistungsnetz
(Unterhaltung) und ggf. einen <Energiecent>.
Damit wären Kosten der unterschiedliche Einspeisequalität in Relation
gesetzt, Kosten für das Leitungsnetzt endlich für alle gleich, da auch alle
das gleiche Netz nutzen.
Über einen <Energiecent> lässt sich trefflich streiten. Weniger über den
Sinn, wohl aber ob er letztlich auch in sinnentsprechend eingesetzt wird.
In jedem Fall wäre eine solche Rechnung nachvollziehbar und verständlicher
womit wir beim Urproblem wären; ist das überhaupt gewollt?!
M.f.G.
MaWo