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Autor Thema: Unveröffentlichte Leserbriefe  (Gelesen 1601 mal)

ClausF

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #15 am: 20. August 2009, 00:51:01 »

Leserbrief 22.04.2009


Herr Hövelmann, durch Ihr beschämendes Verhalten gegenüber Pastor Weusthof und der Bürgerinitiative haben Sie sich mittlerweile in dieser Region unmöglich gemacht. Ihr Verhalten hätte besser in die 40iger  Jahre gepasst. Heutzutage aber  fallen Sie auf durch Ihr undemokratisches Handeln, fallen auf durch Ihre unverschämten Aussagen und legen mit ihrem geschmacklosen Verhalten ein politisches System bloß, das festgerostet ist in altertümlichen Vorgehens- und Denkweisen, das in 2009 vollkommen fehl am Platze ist. Der Bürger  ist scheinbar nur dazu da, das Steuersäckel zu füllen und  seine Stimme bei den Wahlen abzugeben.  Danach ist es sehr erwünscht, sich der anstehenden Wahlperiode stillschweigend zu fügen;  erst recht bei schwer verschmutzenden Großprojekten, oder Herr Hövelmann?  
Sie haben überdeutlich ein sehr verstörtes Verhältnis zur Demokratie. Sie wollen nicht einsehen, dass die Mehrheit der emsländischen Steuerzahler und die Mehrheit der emsländischen Wähler eine Dreck-,  Feinstaub- und CO2-Schleuder im Emsland nicht akzeptiert. Ein sehr essentieller und demokratischer Punkt, Herr Hövelmann! Obwohl man von  KKW-Befürwortern minimal einige stichhaltige Pro-KKW- Argumente  erwarten sollte, bleiben diese aus. Kein Wunder, denn es gibt keine. Macht und Geld ist das einzige, was mir persönlich zu diesem Thema einfällt. Für diese durchsichtigen Zwecke  werden wir weder unser Emsland verschandeln,  noch werden wir stillschweigend unsere Gesundheit und  das Wohlergehen unserer Familien den Geldhaien opfern und unnötige Verluste bei unseren Immobilien, die wir letztendlich schwer erarbeitet haben,  hinnehmen!
Über 5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr werden den Klimawandel beschleunigen und viele Menschen in Entwicklungsländer in Bedrängnis bringen. Oder gilt der CDU-Spruch:        „ …..Menschen, die in Bedrängnis sind, beistehen, statt diese noch mehr in die Enge zu treiben“,  nur dem Herrn Wacker?? Die  einseitige Denk- und Vorgehensweise der CDU ist für viele Bürger mittlerweile ein großes Ärgernis.
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ClausF

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« Antwort #16 am: 20. August 2009, 01:14:32 »

Leserbrief  18.05.2008

Leserbrief zum Bericht „Nicht im Büßerhemd durch Dörpen laufen“
Da lädt die Gemeinde Dörpen am Freitag zur Bürgerversammlung ein. Ein Signal, worauf viele Bürger schon lange warten. Der Dialog zwischen der CDU in Dörpen und hiesigen CDU-Politikern mit dem Bürger wurde darauf beschränkt, BI und auch Pastor Weusthof als Sprachrohr vieler besorgter und verängstigter Bürger mit massiven und unhaltbaren Vorwürfen zu attackieren. Herr Busemann geht sogar so weit, dass er den Dialog auf die Gerichte beschränken will. Auf der Bürgerversammlung soll der Dialog auf den Gutachter der Gemeinde und besorgte Bürger beschränkt werden und das auch nur zum Thema Schadstoffe. Hier zeigt sich deutlich, dass die Gemeinde nicht an einem Dialog mit dem Bürger interessiert ist. Laut Aussagen der CDU hat man sich ja nun schon festgelegt, dass es eine Gesundheitsgefährdung durch das Kraftwerk nicht gibt. Was soll dann noch eine Bürgerversammlung? Damit werden besorgte Menschen brüskiert. Dass sich Tausende Ärzte wegen der Gesundheitsgefährdungen gegen Kohlekraftwerke ausgesprochen haben, wird seitens der Gemeinde einfach ignoriert. Ebenso werden der Klimawandel, die CO²-Endlagerung in der Region, der Arbeitsplatzverlust im Tourismus, eventuelle Standortnachteile von Nordland und auch Alternativen ignoriert. Da sind so viele Fragen offen, aber die Gemeinde „duckt sich weg“, greift die BI und besorgte Bürger an und schickt einen Gutachter vor, der lediglich die Einhaltung der Grenzwerte bestätigt und wohl wieder mit dem Unwort „irrelevant“ zu punkten versucht. Was will der Gemeinderat bezwecken? Reicht ihm die Einhaltung der Grenzwerte zur Legitimation des Kraftwerkes? Irrelevante Werte können für einzelne Menschen schon zu hoch sein... gerade auch für Kinder! Im Übrigen: Allein schon durch den immensen CO²-Ausstoß werden Menschenleben weltweit gefährdet! Da spielt man mit der Gesundheit der Menschen und nimmt das für eventuelle Gewerbesteuern (das einzig übrig gebliebene Argument) billigend in Kauf. Nachdem sich die Mehrheit der Bevölkerung, Gemeindevertreter und Ärzte gegen das Kraftwerk ausgesprochen haben, hat sich nun auch die Kirche angeschlossen. Die CDU-Ratsmitglieder in Dörpen nebst Busemann isolieren sich immer mehr und scheinen die Realität aus den Augen verloren zu haben, anders sind die Aussagen, dass die BI keine Argumente habe, und die Vorwürfe gegenüber besorgten Bürgern und Kirchenvertreter nicht zu verstehen. Die CDU-Ratsmitglieder in Dörpen sollten sich ganz schnell dem Diktat von Busemann und Co. widersetzen und das Gespräch mit den Bürgern und ihren Wählern suchen!
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ClausF

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« Antwort #17 am: 20. August 2009, 01:18:54 »

Leserbrief
 
Es wird immer klarer! Die CDU-Ratsmitglieder in Dörpen, allen voran Justizminister Busemann haben den gesunden Menschenverstand rund um das geplante Steinkohlekraftwerk in Dörpen ausgeschaltet. Alle Bedenken der Bevölkerung, Ärzte, Klimaexperten, Umweltorganisationen sowie der Kirchen werden für die „Kohle“ ignoriert. Die Gegner des Kraftwerkes werden angegriffen und belogen. Da ist z.B. einem Herrn Wacker jedes Mittel recht um die Gegner des Kraftwerkes (das sind nicht nur hunderte BI-Mitglieder sondern der Großteil der Bevölkerung) anzugreifen. Er lügt, um Gegner des Kraftwerkes „mundtot“ zu machen. Auch der Wortbruch wird seitens der CDU legalisiert. All das ist einer Partei, die neben dem „Demokratisch“ auch noch ein „Christlich“ im Parteinamen trägt nicht würdig. Die Partei mag unbestritten einige Verdienste um die Region haben, jedoch verspielt sie nun jegliches Vertrauen und Ansehen in der Bevölkerung. Warum man eine Bürgerversammlung macht, wenn man sich in Sachen Gesundheitsbelastung schon festgelegt hat, ist nicht nachvollziehbar. Sie dient wohl lediglich dazu Gesprächsbereitschaft vorzutäuschen. Dann noch den Gegnern vorzuwerfen keine Argumente zu haben ist eine schon fast bemitleidenswerte Verdrehung der Tatsachen. Haben sich doch alle Argumente der Gemeinde in Schall und „Kohlerauch“ aufgelöst. Aber die Argumente kann man ja in einer Bürgerversammlung, wo sich die CDU-Ratsmitglieder stellen, austauschen. Und noch eine Frage unseren Justizminister Bernd Busemann: Sie behaupten, das Klima zu retten, indem für das „hocheffiziente„ Kohlekraftwerk in Dörpen ein altes Kohlekraftwerk abgeschaltet wird. Herr Busemann, welches alte Kohlekraftwerk würde für das neue Kohlekraftwerk in Dörpen von der BKW oder EnBW verbindlich abgeschaltet werden? Wann, mit welcher Leistung und mit welcher CO²-Bilanz? Ich bitte um eine konkrete Antwort. Ich denke, die Aussagen treffen Sie nicht nach unverbindlichen Absichtserklärungen der Konzerne oder berufen sich auf den Emissionshandel. Sie als Justizminister werden sicherlich nicht so naiv sein, so wichtige Aussagen ohne Beweise zu treffen,  Sie haben doch sicherlich eine verbindliche „Abschalt“ Liste.
 
18.05.2009
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ClausF

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« Antwort #18 am: 20. August 2009, 01:20:48 »

Leserbrief zu:                                       24.06.2009
Auch Busemann kassiert Subventionen aus Brüssel

Wenn man sich ansieht, wie die EU-Agrarsubventionen verteilt werden,
dann fragt man sich zwangsläufig, ob das alles mit rechten Dingen zugeht.
Wenn schon Minister wie Busemann oder Sander Subventionen
bekommen, dann ist das schon sehr bedenklich. Die Ausreden sind noch
bedenklicher. Herr Busemann also bekommt Fördergelder für „ökologisch
wertvolle Weiden“, auf denen er vom Aussterben bedrohte Bentheimer
 Landschafe züchtet. Er selbst bezeichnet seine Schafzucht als
„Liebhaberei“. Ich frage mich, ob und wo es im Antragsformular die
Rubrik „Hobby oder Liebhaberei“ gibt. Wenn aber Herr Busemann einen
landwirtschaftlichen Betrieb im Nebengewerbe führt, verstößt er gegen das
Ministergesetz. Hier gibt es sicherlich noch einigen Klärungsbedarf. Und
auch, wenn es gesetzlich keine Beanstandungen gibt, ist es bedenklich, wenn
sich Minister für ihr Hobby beim Steuerzahler bedienen. Und noch ein
Tipp für Herrn Busemann. Sollte er es mit den ökologisch wertvollen
Weiden und vom Aussterben bedrohten Bentheimer Landschafen ernst
meinen, dann sollte er eine Einwendung gegen das geplante Kohlekraftwerk
in Dörpen erheben, denn aufgrund der Zusatzbelastungen durch
Schadstoffe des Kraftwerkes wäre eventuell sein Hobby gefährdet.
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ClausF

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« Antwort #19 am: 20. August 2009, 01:25:25 »

Leserbrief zur Ratssitzung in Esterwegen        17.07.2009

Auch ich habe als Zuhörer an der Ratssitzung in Esterwegen teilgenommen und musste Unglaubliches miterleben! Da wurde der Bürgermeister (UWG) von der CDU scharf angegriffen, nur weil er sich hinter über 2500 Bürger gestellt hat! Die Esterweger können sich glücklich schätzen, einen solchen BÜRGERmeister mit Rückgrat zu haben, der sich  nicht - wie z.B. unsere Bürgermeister  in Neubörger und Neulehe – von der CDU-Führung auf Linie trimmen lässt! Die Esterweger CDU-Ratsherren gaben ein schlechtes Bild ab. Gebetsmühlenartig wurde ein Text vorgelesen, den wohl Herr Busemann vorgegeben hat.  Leider haben auch diese Herren nicht verstanden, dass die überwiegende Mehrheit der Bürger ein Kohlekraftwerk (Klimakiller erster Ordnung) ablehnt und sie doch eigentlich dem Bürgerwillen verpflichtet sein sollten. Aber Ähnliches passiert ja gerade überall in den Gemeinden mit CDU-Mehrheiten. Hier wird der Bürgerwille mit Füßen getreten! Belegbare Auswertungen von Wissenschaftlern und Ärzten werden einfach missachtet. Man nimmt die Menschen und ihre Sorgen nicht ernst und schiebt die Entscheidung vor sich her, bis das vom Betreiber selbst in Auftrag gegebene Gutachten vorliegt (nach dem Motto:
Wer die Musik bestellt, darf sich wünschen, was gespielt wird).
Und solch ein Gutachten soll dann Klarheit bringen? Ein Betreiber, der über eine Mrd. Euro zum Geldverdienen investieren will, wird mit Sicherheit keinen einzigen Negativpunkt in seinem Gutachten finden. Hier werden wir Bürger von der CDU – um es einmal milde auszudrücken – „verkohlt“ und „verkauft“. Müssen und wollen wir uns das gefallen lassen? Ein klares NEIN kann hier nur die Antwort sein! Wir als mündige Bürger sollten uns nicht mundtot machen lassen und uns wehren! Wir wollen in Neubörger und Neulehe Entscheidungen, und zwar jetzt, frei nach der staatsmännischen Maxime: “His salus populi suprema lex esto“, zu Deutsch:
Das Wohl des Volkes ist oberstes Gebot!                                                  

Claus Fasbender - Neubörger
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ClausF

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« Antwort #20 am: 20. August 2009, 01:28:10 »

Leserbrief: In höchstem Maße bedenklich              22.07.2009

Wenn man sich die Reaktionen der CDU in den letzten Tagen zu den Morddrohungen gegen die CDU-Ratsmitglieder ansieht, dann bekommt man es als BI-Mitglied mit der Angst zu tun. Als die Morddrohungen öffentlich wurden zeigte man sich entsetzt und schockiert. Seit dem aber vergeht kein Tag, an dem die CDU nicht öffentlich die BI und andere Parteien für die Morddrohungen mit verantwortlich macht. Wenn ein Herr Hövelmann in diesem Zusammenhang sogar von „Willst Du nicht mein Bruder sein, schlag ich Dir den Schädel ein“ spricht, dann ist das sehr bedenklich und verantwortungslos. Der gleiche Politiker spricht dann wie andere CDU-Politiker auch, in den Pressemitteilungen gegenüber der BI und anderen Parteien von Polemik, Beleidigungen und Verunglimpfungen, zudem wird sogar Kirchenvertretern das Demokratieverständnis abgesprochen. Unglaublich! Es wird immer deutlicher, dass die CDU die Morddrohungen nutzt, um politische Widersacher in Misskredit zu bringen. Die Morddrohungen haben der BI ungemein geschadet, dabei ist gar nicht klar, aus welcher Ecke diese kommen? Hat jemand aus der CDU schon mal darüber nachgedacht, dass jemand der BI bewusst Schaden zufügen will? Die CDU sollte sich, auch wenn es nun schon zu spät ist, mit Schuldzuweisungen zurückhalten und die Ermittlungen abwarten. Die Taktik der Polizei kann doch nicht wirklich sein, durch haltlose Vorwürfe und Diffamierungen seitens der CDU an die BI und politische Gegner, die Lage weiter aufzuheizen und vielleicht sogar „Trittbrettfahrer“ auf den Plan zu rufen. Die CDU ist es im Emsland nicht gewohnt, dass Ihnen widersprochen wird. Und Kritik an Landrat Bröring wird als „Majestätsbeleidigung“ gesehen. Dabei muss doch am Verhalten der CDU und an der Argumentation für das Kohlekraftwerk berechtigte Kritik erlaubt sein dürfen. Kritik aber wird seitens der CDU als Beleidigung, Polemik und Diffamierung ausgelegt. Das Verhalten ist sehr durchschaubar und einer christlichen Partei nicht würdig. Außerdem sollte die CDU registrieren, dass man mit Unterstellungen gegen die BI und nun auch kirchliche Vertreter nicht nur einige Wenige angreift, sondern Zehntausende Bürger, die sich gegen das geplante Kohlekraftwerk ausgesprochen haben. Man sollte die Ängste und Sorgen der Bevölkerung und Wähler nicht ignorieren, die Bürger endlich ernst nehmen und diese nicht als Kraftwerkgegner bekämpfen. Auf jeden Fall sollten die CDU-Politiker sich wieder als Volksvertreter präsentieren und nicht von oben herab die Bürger bevormunden und in die Schranken weisen wollen. Wie sagte doch Konrad Adenauer einst „Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst!“... das sollte die CDU in der Region endlich wieder beherzigen.
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ClausF

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« Antwort #21 am: 20. August 2009, 01:33:07 »

Leserbrief zur PM. von Heinrich Hövelmann „Kohlekraftwerke oder endlose Maisfelder“ vom 01.08.09



Herr Hövelmann macht sich Sorgen um Rehkitze! Das verwundert mich schon. Heinrich Hövelmann hat sich durch diese Pressemitteilung endgültig jeder Lächerlichkeit Preis gegeben. Hövelmann, der sich jetzt Sorgen um ein Rehkitz macht, aber gleichzeitig einen Klimakiller genannt Kohlekraftwerk mit aller Kraft auf den Weg bringen möchte, ausgerechnet dieser Lokalpolitiker präsentiert sich jetzt als Naturschützer.
Heinrich Hövelmann hat die Kirche (Dekanat Emsland-Nord) angegriffen, er hat die BI Saubere Energie mehrfach zu unrecht angegriffen und jetzt greift er die Landwirte an. Wo soll das für die CDU noch hinführen?
Herr Hövelmann hat mehrfach bewiesen, dass seine energiepolitischen Visionen sich auf das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen beschränken. Die Zeiten ändern sich und man muss erkennen, dass die Zukunft der Energiegewinnung in dezentralen, CO2- neutralen regenerativen Anlagesystemen liegt. Hätte er Informationsveranstaltungen der BI Saubere Energie z.B. die mit Herrn Dr. Franz Alt am 23.07.09 in Sögel besucht, dann wüsste er, welche Chancen in der regenerativen Energieversorgung besonders für diese Region bestehen. Ich finde es schon bedauerlich mit ansehen zu müssen, wie der Niedergang der CDU Emsland mit so großen Schritten voranschreitet. Es ist wohl keinem Menschen im Emsland klarzumachen, dass Herr Hövelmann und der Landrat Hermann Bröring jetzt mit tausend Arbeitsplätzen in Haren spielen anstatt das einzig richtige zu tun und das geplante Kohlekraftwerksprojekt zu beenden. Wie die Stimmung im Emsland ist, wurde ein weiteres Mal im Freundschaftsspiel Bremen Valencia im Meppener Fußballstadion am Dienstag, den 28.07.09 deutlich. Als Herr Bröring im Stadion angekündigt wurde kam es zu langen,lautstarken Pfeifgesängen gegen unseren Landrat und jetzt stelle ich mir die Frage, wie viel von diesen Pfiffen auch Heinrich Hövelmann und seiner CDU gegolten hat.
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ClausF

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« Antwort #22 am: 20. August 2009, 02:02:15 »

Leserbrief 07.05.2009

H.Grote    

Konrad Adenauer sagte einst „Jede Partei ist für das Volk da, und nicht für sich selbst“. Seine Worte werden in Dörpen ad absurdum geführt. Hier wird nach dem Prinzip „Alle Macht geht von der CDU aus“ verfahren. Das Verhalten der CDU und von Herrn Busemann ist mit demokratischem Handeln nicht mehr zu begründen. Und mit christlichem Handeln erst recht nicht. Da muss man die Kirchenvertreter loben, die sich für eine Bürgerbefragung und die Suche nach Alternativen aussprechen. Wird die CDU nun ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen in der Region und der Schöpfung gerecht, oder gehen sie weiter den unsachlichen Weg mit haltlosen und verachtenden Beleidigungen gegenüber der BI und Kirchenvertretern?
Die BI und die Kirche weiß die Bevölkerung hinter sich. Wie lange kann eine Politik gegen die Bevölkerung und damit Wähler Stand halten? Anstatt blind dem eigenen Gutachter und die CDU-Spitze zu vertrauen, sollten die CDU-Ratsmitglieder endlich einer Bürgerbefragung zustimmen. Bald stehen ja wichtige Wahlen an. Kann es sich die CDU leisten, Wähler zu verlieren? Die Bürger werden nicht auf bunte Wahlplakate und Aussagen von Kandidaten hereinfallen. Auch eine Frau Connemann wird sich mit einer baldigen, klaren Kraftwerkaussage für oder gegen ihre Wähler entscheiden müssen.
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RoteKarte

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« Antwort #23 am: 24. August 2009, 06:08:50 »

Das ist wieder mal typisch Ems-Zeitung!

Das Propagandablatt der CDU bringt über Wochen keine Leserbriefe zum geplanten Kohlekraftwerk in Dörpen, obwohl HUNDERTE geschrieen worden sind. Nun aber ist ein Leserbrief aufgetaucht, wo man die BI angreift und Frau Connemann als \\\"Mutter der Kommunitaktion\\\" hinstellt... und dieser wird dann prompt veröffentlicht.

Man sollte das \\\"Schmierenblatt\\\" abbestellen!!!

WO sind die anderen Leserbriefe????
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ClausF

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« Antwort #24 am: 24. August 2009, 14:03:11 »

LESERBRIEF v. Ingrid Kämper
Zum Artikel :„Der Protest wird von außen herein getragen“
Es ist doch wirklich beschämend, wie die Gemeinde Dörpen die eingegangenen ca. 8200 Einwendungen zum geplanten Steinkohlekraftwerk interpretiert. Herr Hansen nennt es „bemerkenswert“, dass lediglich 201 Dörpener Bedenken gegen das Kraftwerk angemeldet haben, und meint darin ein Zeichen zu sehen‚ dass der Protest von außen herein getragen wird‘. Erfahrungsfakten haben uns im Laufe der Zeit gelehrt, dass speziell der CDU Dörpen Mehrheiten sowieso egal sind. Die vielfältigen Risiken und Schadstoffbelastungen, die auf die Samtgemeinde zukommen werden, blendet man seitens der CDU bewusst mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aus. Man geht vermutlich davon aus, dass der komplexe Schadstoffmix tatsächlich abrupt an der Gemeindegrenze Dörpens aufhört und tausende Menschen außerhalb Dörpens kein Recht zur Sorge haben.
Die CDU Dörpen treibt in dieser weit reichenden Angelegenheit mit ihren äußerst fragwürdigen Machenschaften nicht nur einen Keil zwischen sich und die umliegenden Gemeinden, sondern ignoriert auf grobe Weise die Sorgen der Bürger der umliegenden Samtgemeinden und der Grenzgemeinden in den Niederlanden, die hauptsächlich vom Tourismus leben.
Zu der Presseerklärung der Herren Hansen und Schneider „der Protest wird von außen herein getragen“ möchte ich folgendes sagen: anstatt die ca. 8200 Einwendungen mit allen Mitteln zum wiederholten Mal bewusst herunter zu schrauben, sollte man sich lieber Gedanken machen, ob und wie es zu verantworten ist, in dieser Region 1000 Arbeitsplätze bei Enercon aufs Spiel zu setzen im Tausch gegen noch keine 100 Arbeitsplätze, die bei dieser Dreckschleuder entstehen würden. Die Entscheidung sollte für jeden verantwortlichen Politiker im Normalfall nicht schwierig sein!
Dass ‚ nur‘ 201 Einwendungen (was bei dieser komplexen Materie enorm viel für eine kleine Gemeinde ist) direkt aus Dörpen kommen, hat keineswegs die Aussagekraft, die Herr Hansen und Herr Schneider dieser Sache gerne geben möchten. Hier wird lediglich versucht, die extrem hohe Beteiligung der eingegangenen Einwendungen bewusst abzuschwächen. Es zeugt nicht nur von Respektlosigkeit allen betroffenen Bürgern gegenüber, die im Schadstoffumkreis des Steinkohlekraftwerks wohnen und arbeiten, sondern macht letztendlich erneut deutlich, wie mit allen Mitteln versucht wird, dieses Steinkohlekraftwerk gegen den Willen des Volkes auf beschämende Weise durchzuboxen.
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Maria Mulder

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #25 am: 26. August 2009, 18:29:37 »

Wenn  über 10.000 Unterschriften keinen Eindruck auf hiesige Politiker machen, und wenn die Gründung vieler  Ortsgruppen  und die Übergabe zahlreicher Petitionen aus den Samtgemeinden für den Gemeinderat Dörpens immer noch kein Zeichen für den  großen KKW-Widerstand sind, wenn die Unterstützung des Kantons Bern  in dieser umstrittenen Sache, die Verleihung des Schmähpreises an die BKW als unverantwortlicher Betrieb, nicht ausgereicht hat und selbst der  Rücktritt des Herrn Wacker  keinen Sinneswandel bewirken  konnte,  wenn die Stellungnahme von 160 Ärzten und Heilberuflern  und die Stellungnahme  der Kirche eiskalt vom Tisch gefegt werden,  eine Riesendemo  in Dörpen und die überdeutliche Absage Nordlands zur KWK als Großbetrieb mit 1600 Arbeitsplätze nicht imponiert, dann glaube ich kaum, dass die Kurzsichtigkeit hiesiger CDU-Politiker sich in Weitsicht und politische Verantwortlichkeit verändern lässt, auch nicht, wenn zum heutigen Zeitpunkt 1000 saubere Enercon -Arbeitsplätze durch die gleichen Politiker aufs Spiel gesetzt werden.

1000  Arbeitsplätze versus  maximal  100,  und dennoch besitzt man die  Überheblichkeit, keine Bürgerbefragung zuzulassen!

Diese Form von Politik operiert nicht nur mit Lügen, sie  versucht obendrein, die bekanntlich  dreckigste, gesundheitsschädigende  und klimaschädlichste  Art der Energieerzeugung  in unser  naturverbundenes, touristisch ausgerichtetes  Dörpen zu holen.  Sie  verkaufen diese CO2-, Feinstaub- und Schwermetallschleuder ohne jegliche  Scham  ihren eigenen Wählern  als  klimafreundlich , sauber und als   ‚wirtschaftliches  Wunder‘,  obwohl man  bewusst zum selben Zeitpunkt  nicht nur die vielen Arbeitsplätze bei  Enercon aufs Spiel setzt, sondern auch die Verluste  in der Touristenbranche  gerne in Kauf nimmt.

Enercon-Chef Wobben hat bereits gleich am Anfang gesagt, dass Kohlekraft  \\\"Sünde und unnötig\\\" sei -  Worte,  die Frau Connemann und Co aber nur zu gerne geflissentlich überhören.

Politiker, die unverständlicher Weise immer noch meinen, dass  sie im Interesse  der angeblichen „Generierung der Wirtschaftlichkeit Dörpens“  handeln   und  diesen Klimakiller, ohne Kraft-Wärme-Kopplung  und ohne stichhaltige Argumente auf äußerst  undemokratische Weise gegen den Willen der Bevölkerung  erzwingen wollen, haben kein Recht auf eine verantwortliche Position in der heutigen Politik. Wir leben weder im Mittelalter noch  in einer Diktatur!

Die Bürger sind nämlich diejenigen, die sich für die kommenden 40 Jahre tagtäglich  mit den immensen, aber sehr realen Verschmutzungen und der Scala an schwerwiegenden Konsequenzen rumschlagen müssen. Was ist das für eine  Politik, die all diese schwerwiegenden Punkte  eiskalt ignoriert  und  die Überheblichkeit  besitzt, trotz allem das Votum des Bürgers  bei einem so weitreichenden Projekt zu ignorieren. Es ist eine Schande!

Es ist an der Zeit, mit dieser undemokratischen Partei, die sich christlich nennt und meint demokratisch zu handeln,  in einigen Wochen bei den Bundestagswahlen  abzurechnen!
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