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Autor Thema: Unveröffentlichte Leserbriefe  (Gelesen 1601 mal)

FrankR.

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Unveröffentlichte Leserbriefe
« am: 17. Mai 2009, 23:01:35 »

Nach Aussagen von mehreren Leuten in Dörpen und Umgebung sind einige Leserbriefe zu verschiedenen Themen geschrieben worden, die aber nicht veröffentlicht wurden. Das Schreiben eines Leserbriefes erfordert viel Zeit und auch Mut. Daher ist es immer Schade, wenn der Leserbrief, in dem man auch viele Emotionen reingebracht hat, nicht veröffentlicht wird.
Vielleicht hat jemand Lust, hier seinen Leserbrief einzustellen, damit er auch gelesen wird. Vielleicht kann man auch kurz schreiben, aufgrund welchem Thema man geschrieben hat und an welche Zeitung der Leserbrief gegangen ist.
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ClausF

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #1 am: 18. Mai 2009, 00:10:59 »

Claus Fasbender aus Neubörger
Leserbrief auf den Bericht:
„Nicht im Büßerhemd durch Dörpen laufen“
 
Es wird immer klarer! Die CDU-Ratsmitglieder in Dörpen, allen voran Justizminister Busemann haben den gesunden Menschenverstand rund um das geplante Steinkohlekraftwerk in Dörpen ausgeschaltet. Alle Bedenken der Bevölkerung, Ärzte, Klimaexperten, Umweltorganisationen sowie der Kirchen werden für die „Kohle“ ignoriert. Die Gegner des Kraftwerkes werden angegriffen und belogen. Da ist z.B. einem Herrn Wacker jedes Mittel recht um die Gegner des Kraftwerkes (das sind nicht nur hunderte BI-Mitglieder sondern der Großteil der Bevölkerung) anzugreifen. Er lügt, um Gegner des Kraftwerkes „mundtot“ zu machen. Auch der Wortbruch wird seitens der CDU legalisiert. All das ist einer Partei, die neben dem „Demokratisch“ auch noch ein „Christlich“ im Parteinamen trägt nicht würdig. Die Partei mag unbestritten einige Verdienste um die Region haben, jedoch verspielt sie nun jegliches Vertrauen und Ansehen in der Bevölkerung. Warum man eine Bürgerversammlung macht, wenn man sich in Sachen Gesundheitsbelastung schon festgelegt hat, ist nicht nachvollziehbar. Sie dient wohl lediglich dazu Gesprächsbereitschaft vorzutäuschen. Dann noch den Gegnern vorzuwerfen keine Argumente zu haben ist eine schon fast bemitleidenswerte Verdrehung der Tatsachen. Haben sich doch alle Argumente der Gemeinde in Schall und „Kohlerauch“ aufgelöst. Aber die Argumente kann man ja in einer Bürgerversammlung, wo sich die CDU-Ratsmitglieder stellen, austauschen. Und noch eine Frage unseren Justizminister Bernd Busemann: Sie behaupten, das Klima zu retten, indem für das „hocheffiziente„ Kohlekraftwerk in Dörpen ein altes Kohlekraftwerk abgeschaltet wird. Herr Busemann, welches alte Kohlekraftwerk würde für das neue Kohlekraftwerk in Dörpen von der BKW oder EnBW verbindlich abgeschaltet werden? Wann, mit welcher Leistung und mit welcher CO²-Bilanz? Ich bitte um eine konkrete Antwort. Ich denke, die Aussagen treffen Sie nicht nach unverbindlichen Absichtserklärungen der Konzerne oder berufen sich auf den Emissionshandel. Sie als Justizminister werden sicherlich nicht so naiv sein, so wichtige Aussagen ohne Beweise zu treffen,  Sie haben doch sicherlich eine verbindliche „Abschalt“ Liste.
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ClausF

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #2 am: 18. Mai 2009, 00:13:49 »

Ingrid Kämper aus Neubörger
Leserbrief zum Bericht „Nicht im Büßerhemd durch Dörpen laufen“
Da lädt die Gemeinde Dörpen am Freitag zur Bürgerversammlung ein. Ein Signal, worauf viele Bürger schon lange warten. Der Dialog zwischen der CDU in Dörpen und hiesigen CDU-Politikern mit dem Bürger wurde darauf beschränkt, BI und auch Pastor Weusthof als Sprachrohr vieler besorgter und verängstigter Bürger mit massiven und unhaltbaren Vorwürfen zu attackieren. Herr Busemann geht sogar so weit, dass er den Dialog auf die Gerichte beschränken will. Auf der Bürgerversammlung soll der Dialog auf den Gutachter der Gemeinde und besorgte Bürger beschränkt werden und das auch nur zum Thema Schadstoffe. Hier zeigt sich deutlich, dass die Gemeinde nicht an einem Dialog mit dem Bürger interessiert ist. Laut Aussagen der CDU hat man sich ja nun schon festgelegt, dass es eine Gesundheitsgefährdung durch das Kraftwerk nicht gibt. Was soll dann noch eine Bürgerversammlung? Damit werden besorgte Menschen brüskiert. Dass sich Tausende Ärzte wegen der Gesundheitsgefährdungen gegen Kohlekraftwerke ausgesprochen haben, wird seitens der Gemeinde einfach ignoriert. Ebenso werden der Klimawandel, die CO²-Endlagerung in der Region, der Arbeitsplatzverlust im Tourismus, eventuelle Standortnachteile von Nordland und auch Alternativen ignoriert. Da sind so viele Fragen offen, aber die Gemeinde „duckt sich weg“, greift die BI und besorgte Bürger an und schickt einen Gutachter vor, der lediglich die Einhaltung der Grenzwerte bestätigt und wohl wieder mit dem Unwort „irrelevant“ zu punkten versucht. Was will der Gemeinderat bezwecken? Reicht ihm die Einhaltung der Grenzwerte zur Legitimation des Kraftwerkes? Irrelevante Werte können für einzelne Menschen schon zu hoch sein... gerade auch für Kinder! Im Übrigen: Allein schon durch den immensen CO²-Ausstoß werden Menschenleben weltweit gefährdet! Da spielt man mit der Gesundheit der Menschen und nimmt das für eventuelle Gewerbesteuern (das einzig übrig gebliebene Argument) billigend in Kauf. Nachdem sich die Mehrheit der Bevölkerung, Gemeindevertreter und Ärzte gegen das Kraftwerk ausgesprochen haben, hat sich nun auch die Kirche angeschlossen. Die CDU-Ratsmitglieder in Dörpen nebst Busemann isolieren sich immer mehr und scheinen die Realität aus den Augen verloren zu haben, anders sind die Aussagen, dass die BI keine Argumente habe, und die Vorwürfe gegenüber besorgten Bürgern und Kirchenvertreter nicht zu verstehen. Die CDU-Ratsmitglieder in Dörpen sollten sich ganz schnell dem Diktat von Busemann und Co. widersetzen und das Gespräch mit den Bürgern und ihren Wählern suchen!
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ClausF

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #3 am: 18. Mai 2009, 00:43:05 »

Hallo Klimaretter!
Der nachfolgende Bericht \\\"Nicht im Büßerhemd durch Dörpen laufen\\\" stand am 06.05.2009 in der Ems-Zeitung.
Am 07.05.2009 wurden diese beiden Leserbriefe an die  Emszeitung und den Wecker gemailt.
Da diese Briefe nicht veröffentlicht wurden, finde ich es \\\"Klasse\\\", dass uns hier die Möglichkeit gegeben wird, diese hier einzustellen.
Gruß  Claus
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ClausF

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #4 am: 18. Mai 2009, 00:49:57 »

Hier der Bericht aus der
Ems-Zeitung vom 06.05.2009

„Nicht im Büßerhemd durch Dörpen laufen“
Kohlekraftwerk: CDU-Ortsverband sieht sich auf richtigem Weg – Alex Meentken neuer Vorsitzender
egs Dörpen. Die Dörpener CDU will sich in der Diskussion um das Kohlekraftwerk nicht von ihrem bisherigen Weg abbringen lassen. Das machte der neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Alex Meentken, nach seiner Wahl am Montagabend im Saal Stricker deutlich. Sowohl Meentkens Amtsvorgänger Hermann Wacker als auch Landes-Justizminister und CDU-Kreisvorsitzender Bernd Busemann kritisierten indes mit deutlichen Worten die Bürgerinitiative (BI) „Saubere Energie Dörpen“.
„Der Wind, der uns entgegenschlägt, ist zurzeit etwas rauer“, sagte Meentken. „Aber wir sind auf dem richtigen Weg und brauchen nicht im Büßerhemd durch Dörpen zu laufen. Die Gemeinde handelt verantwortungsbewusst.“ Dazu gehöre es sich für einen Industriestandort wie Dörpen, dem Kraftwerk offen gegenüberzustehen, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern sowie jungen Menschen dadurch finanzielle Perspektiven zu geben.
Eine gesundheitliche Gefährdung durch das Kraftwerk gebe es nicht, betonte Meentken mit Blick auf das Gutachten des von der Gemeinde Dörpen beauftragten Arztes und Toxikologen Dr. Herbert Lichtnecker vom Medizinischen Institut für Umwelt- und Arbeitsmedizin in Erkrath. Wie berichtet, wird Lichtnecker an diesem Freitag, 8. Mai, im Rahmen einer Bürgerversammlung einen Vortrag zu den möglichen Auswirkungen von Schadstoffemissionen aus dem geplanten Kraftwerk halten. Anschließend stellt er sich den Fragen der Bürger. Die Versammlung in der Aula des Schulzentrums beginnt um 18 Uhr. Sicher werde es Stimmen geben, die behaupteten, der Experte sei „gekauft“, meinte Meentken.
Der BI wirft Meentken vor, nur noch Ängste und Emotionen zu schüren. Mit Emotionen alleine könne man allerdings keine Sachentscheidung treffen. Bernd Busemann glaubt, dass den Kraftwerksgegnern langsam die Argumente ausgehen. „Ihre Plakate waren schon aussagekräftiger. Denen fällt offenbar nichts mehr ein“, meinte Busemann. Vor dem Versammlungsort der CDU hatten Vertreter der BI protestiert. Er selbst wolle in jedem Fall Bürger der Gemeinde Dörpen bleiben – ob mit oder ohne Kraftwerk. Doch um seine persönliche Situation gehe es gar nicht. Vielmehr würde sich ein Industriestandort wie Dörpen diskreditieren, wenn er das milliardenschwere Vorhaben eines Investors von vornherein ablehne. Busemann: „Der Investor hat Anspruch auf ein geordnetes Verfahren. Dabei ist doch völlig klar, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden müssen.“ Die Kraftwerksgegner machten es sich zu einfach, wenn sie behaupteten, „die Grenzwerte sind falsch und der Gesetzgeber ist doof“.
Hermann Wacker warf der BI vor, den Eindruck zu vermitteln, dass auf der einen Seite die Klimasünder stünden und auf der anderen ausschließlich „die guten Menschen mit erhobenem Zeigefinger“. Diese Schwarzweißmalerei solle endlich aufhören“, forderte Wacker.
Wacker gab den CDU-Vorsitz nach 16 Jahren ab. Außer ihm schieden Ursula Gründer, Uschi Kuper, Hans Kuper sen. und Hans Hegemann aus dem Vorstand aus. Die neue Führungsriege um den Vorsitzenden Meentken bilden Monika Zeppenfeld-Lange, Manfred Gerdes (beide stellvertretende Vorsitzende), Karin Kramer (Schriftführerin) sowie die Beisitzer Wilhelm Schomaker, Hedwig Brauer, Reinhold Lange, Hans Kuper jun. und Frank von Hebel. Alle wurden einstimmig gewählt. Der CDU-Ortsverband Dörpen zählt zurzeit 100 Mitglieder.
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hahel

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #5 am: 25. Mai 2009, 07:51:32 »

Das sind ja nur zwei unveröffentlichte Leserbriefe und nun standen doch genügend sich wiederholende und daher unnütze Leserbriefe in der Zeitung.
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Norbert K. Papenburg

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #6 am: 25. Mai 2009, 08:54:47 »

Zum Bericht des Wirtschaftsverband Emsland:
Nicht Fußball ohne Körperkontakt spielen.

2 Tage später an die Redaktion geschickt.  


Sehr geehrter Herr Jansen mit Bedauern musste ich am Montag aus der Ems-Zeitung entnehmen, dass auch Sie sich für das Kohlekraftwerk in Dörpen aussprechen.
Sie waren mir bisher als erfolgreicher und zukunftsweisender Unternehmer bekannt, um so mehr hat mir Ihre Stellungnahme für die Energielobby zu denken gegeben.
Sie sagen, dass Thema darf nicht nur ideologisch geführt werden. Das sehe ich auch so, nur leider wird den Gegnern nur Unsachlichkeit vorgeworfen und alle Argumente konsequent ignoriert.
Ich möchte erst einmal klarstellen, dass ich im Prinzip nicht gegen eine Sache bin sondern für eine.
Die Stromversorgung in Deutschland ist mit 100% erneuerbaren Energien möglich, welches auch nicht mit einer positiven Wirtschaftsentwicklung  im Wiederspruch steht. Das Gegenteil ist der Fall, davon bin ich überzeugt  und dafür setze ich mich ein!  
Dieses ist aber nicht vereinbar mit dem Bau von KKW, welches die Monopolstellung des Oligopols (Energiekonzerne) stärkt, die Erneuerbaren behindert und die Klimaziele unmöglich werden lässt.  
Es gibt viele Gründe, die den Bau auch aus wirtschaftlicher Sicht sehr in Frage stellt!
Das geplante KKW ist  bedingt durch die hohen Investitionskosten (mittlerweile dürften es ca. 1,6 Mrd Euro sein) auf ein Laufzeit von 40 Jahre bei einer Jahresleistung von 7500 Stunden angewiesen. Wie sollen diese 7500 Stunden erreicht werden, wenn zum möglichen SOP 2015 wohl eher 2016, schon mind.10.000 MW Windkraft Offshore installiert sind und noch etliches dazukommen wird.
Allein die Volllaststunden Offshore betragen ca. 3500- 4000 Stunden/ Jahr und werden somit die Jahreslaufzeit des KKW auf max. 5000 Stunden drücken.
Wenn man dann noch  berücksichtigt das ein KKW ein Mittellastkraftwerk ist mit 4 Stunden An- und Ablaufzeit und somit der Windenergie im Weg steht, müsste eigentlich jedem verständlich werden, dass dieses Projekt wirtschaftlich keinen Sinn macht und schon gar nicht für unsere Region.
 
Haben Sie sich eigentlich schon mal gefragt, was der Import von 2,8 Mio. Tonnen Kohle bedeuten?
Mal abgesehen davon, dass der Transport und der Abbau (Rohdung von Urwald z.B. in Kolumbien) den realen Wirkungsgrad des gepl. KKW´s wohl auf weit unter 40 % drückt und unnötige Schadstoffe ins Land geholt werden.
2,8 Mio. Tonnen Importkohle bedeuten, dass jedes Jahr mind. 280 Mil. Euro das Land verlassen. Das sind in 40 Jahren 11200 Mil. Euro, die unsere Volkswirtschaft unnötig belasten und den Ausbau der Erneuerbaren behindern.
Klaus Töpfer:
\\\"Die Volkswirtschaft, die ohne Fossile Energieerzeugung durch Importe auskommt gehört die Zukunft\\\"
 
Das sind nur zwei Beispiele für den geplanten Irrsinn. Die anderen will ich gar nicht weiter detailliert aufführen,
Kosten der CO 2 Zertifikate, CCS ist unwirtschaftlich, Endlager in der BRD nicht durchsetzbar ...............!!!  
 
Herr Jansen, was verstehen Sie eigentlich unter der Aussage über den Tellerrand zu schauen?
Hat sich der Wirtschaftsverband  Emsland schon mal Gedanken gemacht, wenn Schwarz/Gelb ab September wieder allein regiert?
EnBW hat doch schon durchblicken lassen, dass die Übernahme des BKW Projektes mit 75 % nur eine Option ist, wenn es keine Laufzeitverlängerung der AKW´s geben sollte.
Das wäre letztendlich das sichere Aus und wo ist dann die immer wieder geforderte wirtschaftliche und ökologische Alternative für Dörpen???
 
Sicherlich hat sich das Emsland in den letzten Jahrzehnten positiv entwickelt, das bestreitet ja auch keiner, das legimitiert aber nicht ein nicht mehr zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Steinkohlekraftwerk!
Wie Herr Wendt in seiner letzten Presseerklärung schon gesagt hat, man kann gemeinsam viel erreichen, aber nicht gegen den Willen der Bevölkerung.
Die BI Saubere- Energie und ihre Mitstreiter haben mit der Unterstützung der Bürger schon viel erreicht, wie z.B. den Forderungskatalog der Gemeinde an die BKW und werden erst Ruhe geben, wenn alle Planungen für ein KKW beendet sind.
Dieser Forderungskatalog ist nicht nur die unumläßliche Mindestanforderung für die Gesundheit der Bürger, nein er ist auch, durch die daraus entstehenden zusätzlichen Investitionskosten, ein entscheidender Sargnagel  für das Projekt und weitere werden noch folgen.
Ihr Pressebericht und der von Umweltminister Sander am Sonntag im Wecker zeigt  deutlich auf, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unser Ziel zu erreichen.
Auch wenn die CDU unbelehrbar ist. Das Spiel ist erst zu Ende, wenn die letzte Karte auf dem Tisch liegt, dann wird sich zeigen, wer die besseren Trümpfe und Strategien hatte!
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FrankR.

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #7 am: 02. Juni 2009, 07:46:03 »

Hier einig Leserbriefe, die an die Ems-Zeitung geschickt, aber nicht veröffentlicht wurden:

Leserbrief zum Artikel:

21.04.09

CDU sucht Gespräch mit Pfarrgemeinderat St. Josef

Da bedauert die CDU-Kreistagsfraktion den Rücktritt von Hermann Wacker und nutzt die Gelegenheit dann gleich, um Pastor Weusthof und die BI zu denunzieren. Das ist nicht nur sehr durchsichtig, sondern einer Partei mit einem Christlich im Parteinamen unwürdig. Da wird mit Hermann Wacker ein Mensch zum Märtyrer erkoren, der die Bürger belogen hat, Bürgerbeteiligung mit Todesstrafe verglich und den Klimawandel, der vielen Menschen großen Unheil bringen wird, ignoriert. Kein Wort des Bedauerns seitens CDU und Hermann Wacker über den Wortbruch! Keine Entschuldigung an die Bürger, die an die Worte eines Bürgermeisters, der sich ja stets zur Kirche bekannt hat (haben soll), geglaubt haben. Da werden seitens der CDU mal eben die Tatsachen verdreht und versucht einen \\\"unbeugsamen\\\" Pastor und eine aktive BI, die den Großteil der Bevölkerung hinter sich hat, aus dem Weg zu räumen! Widerstand und Bürgerproteste gegen eigene Entscheidungen scheinen die CDU-Oberen wohl nicht gewohnt sein, denn die Reaktionen, gerade vom Parteimonarchen Hövelmann, sind wenig souverän und outen ihn als Machtmenschen, der sich nicht scheut, einen Pfarrer, der nichts anderes getan hat, als Herrn Wacker an seine eigenen Worte zu erinnern, auf übelster Weise anzugreifen. Da klingen Worte wie Demokratie und Solidarität aus seinem Munde wie blanker Hohn und ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der sich gegen das geplante Kohlekraftwerk und den CDU-Alleingang wehrt... und das sind viele! Ich denke, um nicht noch mehr Porzellan zwischen Bürger und Politiker zu zerbrechen, sollte Herr Hövelmann seinen Hut nehmen und zurücktreten, denn Politiker, die sich anmaßen für uns Bürger zu denken sind nicht tragbar. Aber von einem Menschen, der die Realität verkennt und Tatsachen verdreht, kann man wohl nicht so viel Anstand verlangen. Was die Bürger betroffen macht, ist das \\\"Wegducken\\\" der Kirche, der Kirchengruppen sowie der \\\"aufrichtigen\\\" Politiker in der CDU. Teilen alle die Ansicht des Herrn Hövelmann oder wird hier die Machtposition der CDU als \\\"Druckmittel\\\" eingesetzt?                


Leserbrief zur Bürgerversammlung in Dörpen

30.04.09

Da lädt die Gemeinde Dörpen zur Bürgerversammlung ein. Ein Signal, worauf die Bürger seit langer Zeit warten. Wurde doch der Dialog zwischen der Gemeinde Dörpen und CDU-Politikern mit dem Bürger darauf beschränkt, dass BI und auch Pastor Weusthof als Sprachrohr vieler besorgter und verängstigter Bürger mit massiven und unhaltbaren Vorwürfen attackiert wurden. Herr Busemann geht sogar so weit, dass er den Dialog auf die Gerichte beschränken will. Leider hat in der Zeitung ein wichtiger Satz der Einladung gefehlt. \\\"Wir bitten um Ihr Verständnis dafür, dass im Rahmen dieser Veranstaltung keine weiteren Themen behandelt werden können und deshalb Fragen nur an Dr. Lichtnecker zugelassen werden.\\\" Dieser Satz zeigt wieder deutlich, dass die Gemeinde nicht an einem Dialog mit dem Bürger interessiert ist. Was ist z.B. mit den Fragen zum Klimawandel, zur CO²-Endlagerung in der Region, zu den Arbeitsplätzen, zu den eventuellen Standortnachteilen von Nordland durch das Kraftwerk, zum Tourismus oder zu vermehrten Verkehrsaufkommen? Da sind so viele offene Fragen... aber die Gemeinde schickt einen Gutachter vor, der lediglich die Einhaltung der Grenzwerte bestätigt und wohl wieder mit dem Unwort \\\"Irrelevant\\\" zu punkten versucht. Was will die Gemeinde bezwecken? Reicht Ihnen die Einhaltung der Grenzwerte zur Legitimation des Kraftwerkes? Tausende Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Folgen von Kohlekraftwerken (obwohl die Grenzwerte eingehalten werden) und vor Hautkrebs durch die Folgen des Klimawandels. Irrelevante Werte können für einzelne Menschen schon zu hoch sein... gerade auch für Kinder! Was interessieren aber die Gemeinde die Worte der Ärzte, wenn ein Gutachter die Grenzwerte bestätigt? Da spielt man mit der Gesundheit der Menschen und nimmt das für eventuelle Gewerbesteuern billigend in Kauf. Die Gemeinde Dörpen sollte die Aufforderung zu Dialog mit dem Bürger ernst nehmen und sich stellen, denn schließlich haben sie den Bau des Kohlekraftwerkes, auch gegenüber ihren Wählern, zu verantworten.
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RoteKarte

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #8 am: 11. August 2009, 19:03:42 »

Es ist mir ein Rätsel, warum in der Ems-Zeitung keine Leserbriefe mehr veröffentlicht werden. So viele Presseartikeln und Vorkommnissen der letzten Wochen, kann doch nicht sein, dass keine Leserbriefe mehr geschrieben worden sind, oder doch?
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Kohleriker

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #9 am: 12. August 2009, 08:17:32 »

Die Ems-Zeitung wird offensichtlich dazu angehalten, das Thema totzuschweigen. Artikel werden einseitig zu Gunsten der CDU geschönt, Pro-Kraftwerk-Artikel werden größer und besser platziert, Contra-Artikel werden entweder gar nicht oder ganz klein am Rande veröffentlicht, Leserbriefe nur noch abgedruckt, wenn sie von CDU-Bürgermeistern oder verwirrten alten CDU-Politikern sind, die kübelweise Dreck über Gegner des Projekts auskippen. Objektive, freie Berichterstattung?
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RoteKarte

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Aw: Unveröffentlichte Leserbriefe
« Antwort #10 am: 13. August 2009, 10:37:35 »

Darf eine Tageszeitung Leserbriefe ignorieren?

Wie wichtig ist einer Zeitung die Meinung der Leser?

Leserbriefe sind schriftliche Meinungsäußerungen oder Informationen zu bestimmten Themen. Die Leserbriefschreiber reagieren im Normalfall auf Zeitungsartikel, greifen diese Artikel auf, stimmen zu, ergänzen, widersprechen oder stellen richtig. Leserbriefe sind für die meisten Zeitungen eine Selbstverständlichkeit, eine Art Bürgerjournalismus und auch eine Art Rückmeldung auf bestimmte Artikel sowie Stimmungen in den Regionen. Jede Redaktion sollte sich glücklich schätzen, wenn sich die Leser ihrer Zeitung namentlich einbringen, eigene Meinungen kundtun und auch vertreten. Auch die Leser der Zeitung leben mit den Leserbriefen und haben eine Diskussionsgrundlage. Die Einen finden sich in dem Leserbriefschreiber wieder und Andere haben eine ganz andere Meinung. So lebt die Demokratie.

Wer schon mal einen Leserbrief verfasst hat, weiß, wie schwierig es ist, die richtigen Worte zu finden. Für viele Menschen bedeutet es eine große Überwindung, einen Leserbrief im eigenen Namen zu schreiben. Da fragt sich der ungeübte Schreiber schnell: „Habe ich textlich und inhaltlich alles richtig gemacht?“, „Was sagen Familie, Freunde, Bekannte und all die anderen Interessierten zu meinem Leserbrief und meiner Meinung?“, „Bin ich irgendjemandem zu Nahe getreten und muss mit Konsequenzen rechnen?“… da schwirren einem so viele Fragen durch den Kopf, dass so mancher Leserbrief sich im Papierkorb wieder gefunden hat. Auch der Zeitaufwand für das Schreiben eines Leserbriefes ist nicht zu unterschätzen. Aber wenn dann alles passt, und man seinen Leserbrief an die Zeitung geschickt hat, dann spürt man eine gewisse Art Erleichterung und Selbstbestätigung. Man ist stolz, es geschafft zu haben, seine inneren Widerstände zu überwinden und dann den Leserbrief trotz aller Bedenken auf den Weg zu bringen.

Dann wartet man den nächsten Tag ab… steht mein Leserbrief in der Zeitung? Nein… dann vielleicht morgen! Aber auch am nächsten und den darauf folgenden Tagen keine Zeile des Leserbriefes. Enttäuschung macht sich breit… „War mein Leserbrief nicht gut genug?“, „War er zu lang, zu kurz, zu hart, zu weich…?“ Für die einen „Ignorierten“ ist die Schreiberkarriere schon wieder vorbei, und andere versuchen es immer wieder… bis zu einem Punkt, wo auch sie resignieren.

Eine Tageszeitung hätte sicherlich die Möglichkeit, eine kurze Mailantwort (könnte sogar vorgefertigt sein) zu schicken, dass der Leserbrief nicht veröffentlicht wird, aus dem und dem Grund… und bei zu vielen Leserbriefen gäbe es die Möglichkeit, in der Zeitung zu veröffentlichen, dass es zu den geschriebenen Themen zu viele Leserbriefe gibt, und man diese nicht alle lesen geschweige denn veröffentlichen kann.

Werden zu einem Thema, was eine Region regelrecht beherrscht, hunderte Leserbriefe geschrieben, und nicht ein einziger wird veröffentlicht… dann muss das sicherlich andere Gründe als „Überlastung“ und „Platzmangel“ haben. Auch, wenn tagelang nicht über das Thema geschrieben wird, was Menschen berührt und sie genau wissen wollen, was sich gerade tut und wie auch andere darüber denken. Dann muss man die Berichterstattung über das vielleicht „brisante“ Thema genau verfolgen um sich ein Urteil zu bilden. Sollte die Berichterstattung überwiegend in eine Richtung gehen und die veröffentlichten Einzel- oder Parteimeinungen für eine Seite überwiegen, dann kann es natürlich sein, dass die Zeitung ein Interesse daran hat, diese Meinung auch zu vertreten. Das wäre dann natürlich nicht mehr objektiv, aber die Möglichkeit des „sich Wehrens“ wäre dann nur noch die Kündigung des Abo´s… weil ja eben die eigene Meinung z.B. in Form eines Leserbriefes für die Zeitung nicht mehr zählt!  

Es soll auch Zeitungen geben, die Monopolstellungen haben und/oder sich, aus welchen Gründen auch immer, einer Partei „unterworfen“ haben und diese Linie dann öffentlich vertreten. Das wäre dann ja schon fast Propaganda.

Da bleibt dann nur die Hoffnung, dass die Leser diese „Parteinahme“ erkennen und manche Themen dementsprechend vorsichtig lesen. Oder die Hoffnung darauf, dass es Journalisten gibt, die neutral und objektiv über politische Themen berichten… und darauf, dass sich politisch etwas ändert und sich damit natürlich auch die Einflussmöglichkeiten ändern.  

Zurück zum Anfang der Frage:

Darf eine Tageszeitung Leserbriefe ignorieren?

Eine Tageszeitung kann natürlich Leserbriefe und Meinungen sowie Richtungen ignorieren. Wenn der Name der Zeitung dann in einem Atemzug mit Propaganda genannt wird, dann sollte das für die Zeitung jedoch ein Alarmsignal sein. Wie lange lassen sich die Abonnenten das gefallen oder ist man auf die Abonnenten und Leser nicht angewiesen? Nein, Leserbriefe gehören zu Zeitungen dazu, auch wenn sie der Zeitung, oder die „Macher“ um die Zeitung herum, nicht gefallen. Also, eine Tageszeitung kann Leserbriefe ignorieren, sollte aber jedem Leser/Abonnenten die Möglichkeit geben, sich einzubringen bzw. so konsequent sein, und die „Nichtveröffentlichung“ zu begründen.
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Karl Nall

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« Antwort #11 am: 13. August 2009, 10:44:25 »

Sicher dürfen Zeitungen Leserbriefe ignorieren. Es gibt doch keine Veröffentlichungspflicht.
Alles was politisch unkorrekt ist, vielleicht sogar rechts von der CSU, wird kaum erscheinen. Mit der gleichgeschalteten Presse ist das kein Wunder.
Nur kleine Zeitungen können sich abweichende Meinungen bei den Leserbriefen noch leisten.
Wie lange noch?
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ClausF

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« Antwort #12 am: 20. August 2009, 00:28:36 »

Hier nur einige Leserbriefe,
die nicht veröffentlicht wurden.

27.03.2009

Konrad Adenauer sagte einst: „Jede Parte ist für das Volk da und nicht für sich selbst!“ In Dörpen, so kann man den Eindruck gewinnen, ist die CDU nur zur Gewinnmaximierung von Großkonzernen und zur Durchsetzung eigener Interessen da. Das Volk spielt für die CDU vor Ort keine Rolle! Anders ist es nicht zu verstehen, dass Bürgermeister Hermann Wacker einer Bürgerbefragung, die lediglich zur Meinungsbildung dient, eine klare Absage erteilt. Der Vergleich mit der Todesstrafe ist an Ignoranz und Arroganz nicht zu überbieten und grenzt an Volksverdummung. Er sollte aber die Bürger/Wähler nicht unterschätzen. Diese registrieren genau, was gerade passiert und haben den Wortbruch im Bezug auf Nordland zur Kenntnis genommen! Weiterhin wird Nordland öffentlich mit dem geplanten Kraftwerk in Verbindung gebracht, obwohl die Absage mehr als deutlich war. Muss man nun weiter mit den Sorgen und Ängsten der Mitarbeiter spielen, nur um seine eigenen Verfehlungen zu vertuschen? Während die CDU bei Anderen gerne den Moral-Apostel spielt, darf Herr Wacker ohne Konsequenzen die Bürger belügen. Das zeugt von absoluter Geringschätzung der Bürger. Was aber ist ein Bürgermeister ohne die Gefolgschaft seiner Wähler? Dass er die Bürger öffentlich belogen hat, dieses nun sogar zugibt, aber daraus keine Konsequenzen zieht ist mit nichts zu entschuldigen. Was für Werte will uns der Bürgermeister von Dörpen vermitteln? Dürfen wir ohne Konsequenzen gegen das achte Gebot verstoßen und lügen? Dürfen wir, wenn es uns gerade in den Sinn kommt das Wort brechen? Dürfen wir andere diffamieren, wenn man sich nachher dafür entschuldigt? Die Verfehlungen sind lang? Was muss noch passieren, damit Herr Wacker seine Konsequenzen zieht?
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ClausF

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« Antwort #13 am: 20. August 2009, 00:34:00 »

Leserbrief 27.03.2004


Auf dieser Dörpener Ratssitzung wurde wieder einmal deutlich, was die CDU-Ratsmitglieder von Bürgerbeteiligung halten. Gar nichts! Die Forderung nach einer Bürgerbefragung wurde von Bürgermeister Hermann Wacker rigoros abgelehnt, obwohl dieses Bürgervotum lediglich zur Meinungsbildung und Entscheidungshilfe dient. Wovor hat Herr Wacker Angst? Er behauptet doch immer, es gäbe keine Mehrheit gegen das Kraftwerk. Aber das ist auch wieder eine Behauptung, die er, wie so viele, nicht belegen kann und die mehr zu seinem Schutz dient, als dass sie zur Glaubwürdigkeit beiträgt. An der Glaubwürdigkeit des Herrn Wacker darf nach seinem eingestandenen Wortbruch im Bezug auf Nordland ohnehin gezweifelt werden. Was soll man einem Bürgermeister noch glauben, der nicht zu seinem Wort steht? Sollen die Bürger etwa einem Forderungskatalog glauben schenken, den er mit unterschrieben hat? Sollen die Bürger ihm glauben, dass es zu keinen Gesundheitsbelastungen kommt, nur weil ein Gutachter sein eigenes Gutachten auf wundersame Weise nach neuen, von der Gemeinde vorgelegten Prognosen revidiert? In naher Vergangenheit gab es einige Politiker, die nach ihrem Wortbruch zurücktreten mussten oder zurückgetreten sind. Was aber passiert in Dörpen? Hier kann der Bürgermeister seinen Wortbruch sogar offen eingestehen, ohne dass er Konsequenzen seitens der CDU befürchten muss. Was ist mit den Brörings, Busemanns, Connemanns in der Union? Tolerieren sie den Wortbruch in der eigenen Partei, während sie sich bei anderen, z.B. Frau Ypsilanti als Moral-Apostel aufspielen? Die Konsequenz für Herrn Wacker kann in meinen Augen ja nur der Rücktritt sein!
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ClausF

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« Antwort #14 am: 20. August 2009, 00:38:13 »

Die Reaktionen von Bürgermeister Hermann Wacker und der CDU-Fraktion auf die Rücktrittsforderungen des Bürgermeisters sagen ja einiges über das Demokratieverständnis dieser Damen und Herren aus. Ein Wortbruch darf also begangen werden, wenn man nicht im eigenen Interesse und um

Leserbrief 28.03.2009

Machterhalt handelt. Das ist ein WITZ! Wenn dem so sei, sind Politik und Politiker gescheitert! Welche Werte will man den Kindern noch vermitteln, wenn ein gesprochenes Wort nicht mehr zählt! Sind für diese Politiker Lügen und das „Christlich“ im Parteinamen vereinbar? Seitens Herrn Wacker und der CDU-Fraktion kein Wort des Bedauerns oder eine Entschuldigung an die Bürger, die man belogen hat. Im Gegenteil, man vermittelt den Eindruck, als wenn man im Sinne der Bürger dieselbigen belügt und noch schlimmer ungestraft belügen darf. Was für ein unwürdiges Schauspiel. Was soll vermittelt werden? Dass Wortbrüche zur Politik dazugehören? Dass man als Wähler hinnehmen muss, belogen und betrogen zu werden?
Ich denke, das ist der Untergang der Demokratie!
Dadurch wird natürlich auch klar, dass der Forderungskatalog der CDU eine Farce ist und die Worte von Wacker: „Das Kraftwerk wird nur gebaut, wenn Gesundheitsbelastungen ausgeschlossen werden können“ nichts, aber auch gar nichts wert sind! Man darf nun jedes gesprochene Wort anzweifeln, denn der Wortbruch und die Lüge wurde seitens Wacker und der CDU-Fraktion in Dörpen legalisiert!
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